Geschafft – die erste Hammertour

Pünktlich um 7.00 Ihr waren wir zwei beim Frühstück und Stärken uns mit den angebotenen Speisen für den neuen Tag. Um kurz vor 8.00 Uhr starteten wir zu der geplante ca. 18,5 km Tour. Als erstes Etappenziel hatten wir Markt Sankt Martin mit rund 11 km im Blick. Da wir wenig offizielle Wanderwege rund um Oberpullendorf finden konnten, nahmen wir den Hinweis vom Kellner ernst und wanderten auf dem Jubiläumsradweg Burgenland überwiegend an einem interessanten Bachbett entlang. Eine herrliche Landschaft und eine tolle Streckenführung (keine Steigungen!) begleiteten uns zunächst vorbei an Stoob, Neutal bis kurz vor Markt Sankt Martin. Da wir sehr gut vorangekommen waren, wurde spontan am Naturbadesee Markt St. Martin eine kurze Rast eingebaut. Mit dem freundlichen Herr im Kiosk kamen wir dann in ein nettes Gespräch und wir sagten ihm, dass wir das Bild mit ihm zusammen im Blog veröffentlichen würden. Er gab uns die Erlaubnis dazu und freute sich darüber. Weder Werner noch ich trauten sich aber in den Naturbadesee für eine kurze Schwimmrunde.
Danach ging es weiter zur Kirche St. Martin in der Gemeinde Markt Sankt Martin. Nach einem Gebet und dem ersten Versuch ein gemeinsames Kirchenlied zu Singen marschierten wir in Richtung vom geplanten Etappenziel in Kobersdorf. Die kath. Kirche war verschlossen, aber wir stärkten uns mit einer Brotzeit auf der Kirchenbank am Kircheneingang. Wir überlegten, gehen wir noch weiter, immerhin hatten wir bereits ca. 18 km geschafft, wenigstens noch eine Ortschaft oder bleiben wir wie geplant am Ort. Ein kurzer Telefonanruf in der nächsten Ortschaft gab uns die Nachricht, dass kein Bett frei sei. So versuchten wir unser Glück noch eine Ortschaft weiter in Schwarzenbach. Das Navigationssystem zeigte uns, dass wir ca. 8,5 km noch zu gehen hätten und eine doch ordentliche Höhendifferenz zu bewältigen sei. Mit über 300 m Anstieg und dann wieder der Abstieg, das war gut zu überlegen. Zwischenzeitlich kam einGewitter und wir warteten den ersten Schauer ab. Mit voller Regenkleidung ausgestattet gingen wir auf die letzte Runde. Ich wollte meinen Mitpilger Werner überzeugen, dass wir doch lieber in Kobersdorf übernachten sollten, doch das war erfolglos. Bring einmal einen Ex-GV von seiner Meinung weg? Aussichtslos. So ging es gleich hammermäßig bergauf und unter der Regenkleidung kamen wir ganz ordentlich ins schwitzen. Auf der vorgesehenen letzten Tour kam jetzt aber noch ein kleines Hindernis dazu. Wir mussten, weil der Weg gesperrt war „Privatwald – Betreten verboten“ eine andere Streckenführung gehen. Mit genau 29,5 km, Schulter und Beine waren vom schweren Rucksack gezeichnet, kamen wir in unserem Übernachtungsquartier Café – Restaurant in Schwarzenbach an. Wir machten uns fit und besuchten die Vorabendmesse in Schwarzenbach. Das nette Gespräch mit dem Pfarrer wollen wir nicht unerwähnt lassen. Dazu wird auch ein Bild von Pfarrer und Ex-GV im Blog erscheinen.
Eugen Engler

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s