Von St. Pantaleon durch Linz nach Walding/Ottensheim, Rodl

Der Weg bis Linz ist gut zu gehen, jedoch nicht sehr interessant, langweilig waren die 6 km bis ins Zentrum von Linz, danach ging es bergauf zur Martinskirche. Über diese hatten wir bereits berichtet, sie zu besichtigen ist ein „Muss“.
Kurz nach der Martinskirche haben wir den Donausteigweg verlassen, um im Tal, der Donau entlang weiter auf dem Jakobusweg zu pilgern. Das Jakobusweg Zeichen war regelmäßig angebracht, doch der Gehweg hörte plötzlich auf, so mussten wir der stark befahrenen Straße mehre Kilometer entlang gehen. Es waren noch ca. 5 km bis Wilhering, da kam uns ein rotes Auto entgegen und eine freundliche jüngere Dame lud uns ein bei ihr einzusteigen, sie würde uns zum Donausteigweg hinauffahren. Gesagt, getan! Bei der kurzen Fahrt wurde klar, sie hatte wegen uns gewendet und sie hätte uns auch nach Wilhering gefahren. Diesen sehr schönen, aber auch fordernden Weg sind wir dann gepilgert. Wir empfehlen künftig nach der St. Martinskirche nicht zur Donau hinab zu gehen, sondern von dort bergauf zum Donausteigweg bis Wilhering . Freilich ist dieser Weg bei nassem Wetter nicht ungefährlich, doch es ist ein abwechslungsreicher, anspruchsvoller, landschaftlich herrlicher Weg, abgesehen von immer wieder kleinen Strecken, die von Holzrückmaschinen stark beschädigt und vom Regen vermatscht wurden.
In Wilhering gingen wir zur Stiftskirche. Auf dem Weg dorthin kamen wir mit einem Zisterzienser, der schon sein sechzigstes Priesterjubiläum gefeiert hatte über Kirche und Politik, bis zur am Sonntag beginnenden Bischofssynode ins Gespräch, doch wir könnten dieses nicht weiter ausdehnen, einerseits weil wir auf dem Weg zum Gebet waren, dann aber auch weil noch gute drei Kilometer bis zu unserem Quartier anstanden. Nach der Überquerung der Donau mit der Drahtseilbrücke/Fähre hatten wir noch knappe zwei, der insgesamt 32 Kilometer bis zum Rodlhof, unserem heutigen Quartier. Hier fühlen wir uns wohl und Wirt und Wirtin waren uns behilflich, um eine Übernachtungsmöglichkeit für morgen ausfindig zu machen. Eigentlich sollte es keine so große Tour werden, da wir zunächst in Wilhering übernachten wollten. Da dort an diesem Wochenende ein großer Markt stattfindet,,war alles ausgebucht. Eine hilfsbereite Übernachtungswirtin in Wilhering, Jutta Flachs hat uns aber freundlicher Weise mehrere Adressen in der Umgebung vermittelt.

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