4.10.2014 – eine Rennstrecke der Donau entlang

Wir waren nach rund 30 km müde aber bei idealem Wanderwetter im Rodlhof in Ottensheim/Walding am 3.20. angekommen. Beim Abendessen haben wir mit dem sehr hilfsbereiten Wirt überlegt, wie die nächste Tour verlaufen könnte. Ziel war es, zunächst nach St.Martin im Mühlkreis und dann weiter auf dem Donausteigweg zu pilgern. Alle Versuche, eine Tagestour mit rund 22- 30 km aufzustellen, scheiterten, weil mögliche Übernachtungsquartiere entweder belegt oder dann in einem Bereich von über 33 km lagen. So entschlossen wir uns, zurück nach Wilhering zu gehen und dann auf dem südlichen Donausteigweg weiter zu marschieren. Als Etappenziel haben wir dann Aschach an der Donau gebucht. Dort gab es zum Glück noch ein freies Zimmer. Nach einem sehr guten Frühstück starteten wir zunächst nach Ottensheim. Dort besuchten wir die Kirche zum Heiligen Ägidius und sangen „alle“ Strophen des Martinusliedes. Werner hat eine ganze Anzahl von Martinusliedern auf sein Handy gespeichert (leider nur die Texte und keine Melodie).
Mit frischer Kraft von oben ging es an die Donau hinunter und mit der Fähre wieder nach Wilhering. Zunächst ging es eine gute Strecke auf dem Donauradweg. Nach einer Brücke schwenken wir dann ab auf einen Grasweg und hatten keine Kollisionsängste mit Radler auf der Strecke zu befürchten. Nach einigen Km führte der Weg wieder zurück auf den Donauradweg. Um die Füße nicht übermäßig zu strapazieren, entschlossen wir uns, nicht Eferding, das rund 5 km entfernt landeinwärts liegt, anzugehen, sondern dem Radweg bis hinter Brandstatt weiter zu folgen. Über die kleine Siedlung Deinham erreichten wir früher als am Tag zuvor unser Tagesetappenziel. Die Kirche in Aschach an der Donau ist leider zur Zeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Im Gasthof Sonne, direkt an der Donau gelegen, haben wir ein nettes Zimmer bezogen.
Da hier das WLAN etwas schneller zum Vortag sich verhält, werde ich versuchen, einige Bilder noch zu übertragen (auch vom 3.10.).
Als ich das Bild vom Feuerwehrgerätehaus in St.Florian zur Übertragung vorsah, kam mir noch folgender Gedanke. Wer weiß den Unterschied von einem Prälaten und einem Bürgermeister.
Der Bürgermeister versucht als Chef der Feuerwehr das Feuer auf dieser Welt zu bekämpfen, der Prälat möchte das Feuer für die Menschen in der künftigen Welt verhindern.
Eugen Engler und Werner Redies

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