17.10.2014 Wir bekamen Entscheidungshilfe

Vom Hotel Burgmeier sind wir heute um 9:00 mit dem Auto abgeholt worden. Wie kam es dazu? Warum und wieso?
Gestern in Dachau mussten wir uns entscheiden in welche Richtung der Pilgerweg weitergeht, ob Richtung Westen, nach Augsburg – Ulm oder oder mehr gen Süden auf Kaufbeuren zu.
Am grünen Tisch hatte ich ursprünglich für Ulm – Ehingen – Obermarchtal plädiert, doch damit wären wir nicht auf den Beginn des Martinus Hauptweg in unserer Diözese gestoßen, außerdem hätten wir Kaufbeuren nicht einbinden können, das seit sehr vielen Jahren eine Partnerschaft auf kirchlicher Ebene mit Sombathely unterhält. Den Martinusweg über Kaufbeuren zu führen, war zudem ein großes Anliegen von Rektor Josef Albrecht, der durch seine Idee, Bischof Gebhard Fürst zu seinem 65. Geburtstag den Martinusweg zu schenken, dem Projekt in der Diözese Rottenburg-Stuttgart den entscheidenden Impuls gegeben hat. Daraufhin wurden die Wege über die Dekanatsgeschäftsstellen und mit Hilfe von vielen Ehrenamtlichen örtlich ausgedacht und vorgeschlagen und nach Abstimmung mit der Diözese mit dem „Martinuszeichen“ ausgewiesen.
Ob Eugen und ich uns gestern einig geworden wären, ich weiß es nicht? Sehr gut war, dass wir von Rainer Knöpfle Entscheidungshilfe bekamen. Mit ihm, einem Gastschüler aus meiner Zeit in „Regina pacis“ hatten wir uns zum Abendessen getroffen. -Ehemalige Internatsschüler von Leutkirch erinnern sich sicher an seinen Vater, den Zahnarzt, Dr. Knöpfle, den sie regelmäßig aufsuchen mussten und der in Dachau, in der Nähe seines Sohnes mit 101 Jahren lebt. –
Rainer Knöpfle gab und den entscheidenden Hinweis, dem schönen Weg der Amper entlang zu folgen. Doch es gäbe ein Hindernis, denn in Fürstenfeldbruck gab es keine Zimmer zu Preisen, die für Pilger eben noch erträglich sind. € 130 für ein Doppelzimmer war uns doch zuviel. Rainer Knöpfle bot sich an, uns bis zum Kloster in Fürstenfeldbruck zufahren und uns auch noch das Naturfreundehaus Dachau zu zeigen, das für kleine Pilgergruppen eine gute Übernachtungsmöglichkeit wäre. Diesem Vorschlag sind wir gefolgt.
So waren wir heute zunächst beim Naturfreundehaus und um 10:00 Uhr in Fürstenfeldbruck. Die ürsprünglich geplante Strecke Dachau – Fürstenfeldbruck werden wir veröfftlichen.
Wer Weg entlang der Amper, etwas zwei Stunden, hat schöne Erinnerungen an den Donausteig wachgerufen. Es war ein wunderbarer Weg, zumal der Regen kurz nach unserm Start nachgelassen hatte.
Unser Weg führte nach Schöngeising zur kleinen St Vitus Kapelle im Zellhof, die man durch eine Glasscheibe hinter einem Gitter betrachten konnte- zum Fotografieren etwas schwierig – und wenig später an einem alten römischen Markstein vorbei, dann vorbei an einer Kapelle in Wildenroth, die leider geschlossen war. Weiter ging es über Kottgeisering und Türkenfeld, dort besuchten wir zum Gebet die herrliche „Mariä Himmelfahrt“ Kirche und bald danach entdeckten wir zu unsere Überraschung einen Wegweiser „Sankt Ottilien“. Für das Missionsbenediktinerkloster, dort hatte ich, vor ca. 18 Jahren einmal einer kleinen Schwesterngemeinschaft Exerzitien gehalten, haben wir natürlich einen kleinen Umweg eingeplant und dort, zwei Kilometer vor unserem Tagesziel das Abschlussgebet des Tages gehalten. Übernachten tun wir im Gasthaus und Landhotel Wiedmann. Hier haben wir ein gutes Quartier gefunden und eine junge Bedienung, die mit viel Charme ihre Gäste betreut. Morgen wird unser Ziel Waal sein.
Werner Redies und Eugen Engler

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