18. 10.2014 – Wieder ein traumhafter Tag mit Panoramablick

Nach dem Frühstück sind wir zum Morgenlob in die Ulrichskirche in Eresing und haben dort den Heiligen Martin um gutes Geleit gebeten. Danach haben wir in der Bäckerei noch Brötchen, Brezeln und Getränke eingekauft und uns dann bei herrlichem Wetter zu unserem ersten Zwischenziel nach Penzing aufgemacht. Nur ganz kurz stieg der Weg etwas steiler an und führte uns dann ca. 8 Km durch wunderbare Landschaft, herrliche Wälder bei gutem Gespräch miteinander bis zur Martinskirche in Penzing. Die Szene der Mantelteilung ist ganz oben im Hochaltar in einer Mandorla dargestellt. Nach dem Besuch der Kirche haben wir im Gasthaus Frank kurz Station gemacht und festgestellt, dass hier das Doppelzimmer zum Preis von € 40 angeboten wird, zwar keine Dusche im Zimmer aber auf der Etage. Wir meinen, für Pilger ein seh geeignetes Quartier.

Von Penzing nach Landsberg am Lech mussten wir auf einem Radweg entlang der stark befahrenen ST 2054 etwa zwei Kilometer laufen, dann sind wir gleich am Stadtrand nach links abgebogen, um über die Burganlage in die Stadt hinab zum Marktplatz zu gehen. Es war noch Marktgeschehen und viele Menschen unterwegs, obgleich es bereits auf 13 Uhr zuging. Eine Bank im Schatten lud uns ein, uns niederzulassen, um den herrlichen Platz mit seinem schönen Rathaus, das Markttreiben zu betrachten und zugleich uns mit unserem Proviant zu stärken. Auf dem Markt hat Eugen dann gleich noch Brot für den Sonntag gekauft. Nach einer halben Stunde sind wir ein kleines Stück durch die Stadt, haben den Lech überquert und sind gleich nach der Brücke links entlang dem Lech durch einen Stadtwald gelaufen. Danach ging es durch eine angenehme Stadtrandsiedlung bis über die B 17 und dann wieder in einen längeren Waldabschnitt, der bei der inzwischen warmen Temperatur angenehme Kühlung uns bescherte und unseren Schritt beschwingte.
Abweichend vom Tourenvorschlag, der uns um die Ortschaft geführt hätte, bevorzugten wir den Weg durch Erpfting, zuvor kamen wir noch zur Eichkapelle, haben dort kurz zum Gebet inne gehalten und sind dann zur Kirche, Pfarrei St. Michael. Nach dem Besuch der Kirche und dem Pilgergebet, hatten wir nette Gespräche mit Leuten, die gerade auf dem Friedhof waren und bekamen einen sehr wertvollen Hinweis, der uns eine Alternative Streckenführung nach Waal aufzeigte. Diesem Weg sind wir dann entlang dem Luibach auch gefolgt bis zu Fischweihern, dann gings ins Gehölz (Wald) an einer kleinen Mariengrotte neben einem Feldkreuz vorbei und nach einer langen schönen Waldstrecke tat sich eIn herrlicher Panoramablick mit der Alpenkette im Hintergrund auf, dann war es nicht mehr weit bis Emmenhausen. Von dort mussten wir noch ein Stück auf einer kaum befahrenen Landstraße bis Waal gehen. Dort in der St. Annakirche haben wir den Pilgerweg des Tages abgeschlossen und im gegenüberliegenden Gasthaus zur Post uns einquartiert. Dort wurden wir von einem freundlichen Wirt und kurz danach von Hochzeitsmusik begrüßt. Doch die ist bereits vorbei und die Nachtruhe garantiert.
Werner Redies und Eugen Engler

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