5.8.2015 – Der zweite Tag – mit netten Begegnungen

Wir hatten das Frühstück erst für 8 Uhr bestellt. Im Nachhinein war dies sehr klug, da die Nachtruhe erst nach 24 Uhr angesagt war. Wir hatten ein sehr gutes Gespräch beim Stadtpfarrer Tschacher und danach gingen der Pfarrer und Werner noch den Weg durch die Stadt bis zu einem Sühnekreuz an der Stadtgrenze, dort war unser heutiger Startpunkt, für mich waren Tagesbericht, Bilder hochladen in den Blog und die Tagesplanung der Streckenführung nach den wertvollen Hinweisen von Herrn Pf. Tschacher noch zu erledigen. Nach dem guten Frühstück und einem netten Gespräch mit dem Pensionsbetreiber Herrn Schäfer (die Pension Schäfer ist den Pilgern als gutes Pilgerquartier zu empfehlen, das Preis/Leistungsverhältnis stimmt) einem kurzen Besuch in der kath. Kirche Eppingen ging es stadtauswärts. Sehr bald erreichten wir den von Herrn Pfarrer vorgeschlagenen Weg und gingen vorbei an Apfelplantagen Richtung Rohrbach am Grießhübel. Bei der ersten Kreuzung in Rohrbach sprach uns eine sehr freundliche Dame von ihrem Fenster aus an. Nachdem abgeklärt war, wohin wir gehen usw. kam die Frage auf, wer jetzt älter ist, Prälat oder die freundliche Dame. Aus meiner Sicht sehen beide viel zu jung aus für ihren Geburtsjahrgang (mit diesem Makel müssen beide einfach leben). Nachdem dies geklärt war, sagte die Dame plötzlich, beten sie ein Vater unser auf ihrem Pilgerweg für mich, was wir sehr gerne zusagten und auch einlösten. Ich wollte ein Foto von den Beiden erstellen, aber die Dame winkte ab.

Die Kirche in Rohrbach wird zur Zeit renoviert und so gingen wir gleich weiter am Sportplatzbereich vorbei auf dem Radweg nach Landshausen. In Landshausen suchten wir die Kirche auf und waren beide überrascht, dass am Eingang die neue Tafel vom Martinusweg angebracht war. Nach Besuch und gemeinsamen Gebet fanden wir in unmittelbarer Nähe der Kirche eine Bäckerei mit Metzgerei. So kauften wir eine Brotzeit, denn es war zwischenzeitlich kurz vor 12. Auf dem angrenzenden kleinen Parkplatz mit Kreuz und Sitzbank wurde Brotzeit gemacht.
Ein netter Herr hat von uns noch ein Foto gemacht und auch noch Hinweis über die weitere Strecke gegeben. So gingen wir die restlichen rund 8 km Richtung Gochsheim. Auf einem herrlichen Radweg ging es weiter vorbei an schönen Feldern, an einem Zeltcafe, das leider nicht geöffnet hatte.
Bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad erreichten wir Gochsheim. Wir zogen es vor, zunächst unser vorbestelltes Quartier zur Stadtschänke aufzusuchen. Nach dem bereits festgelegten Ritual mit Wäsche waschen, duschen und Kirchenbesuch, der liebe Gott soll uns auch einmal weniger streng riechend vor dem Altar sehen. Leider war die evangelische Kirche verschlossen. Nach dem Bericht erstellen, Tourenplanung für den nächsten Tag, Bilder hochladen, war noch das Gespräch mit der verantwortlichen Koordinerungsperson von der Caritas Bruchsal, Frau Gitzinger auf dem Programm, die uns Mineralwasser mitbrachte, denn hier war das Lebensmittelgeschäft nicht geöffnet. Wir aßen mit ihr zu Abend und sie berichtete zu unserer Freude, dass sie uns ein Quartier in Speyer
besorgen konnte. Am morgigen Tag möchten wir ca. 27 km pilgern. Bei rund 35 Grad wir dies eine größere Herausforderung. Heute sind wir im Hotel Restaurant Zur Stadtschänke sehr gut untergebracht. Übrigens, das Essen hier war eine absolute Wucht. Hier lohnt sich ein Besuch auch über weitere Strecken.
In eigener Sache: die heutige Tour bin ich für meinen schwer erkrankten Erich P. gepilgert.

Eugen Engler und Werner Redies

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5 Gedanken zu “5.8.2015 – Der zweite Tag – mit netten Begegnungen

  1. Danke, lieber Eugen Engler für das Teilhabenlassen am heutigen Pilgertag. Ja, morgen soll es noch heißer werden als heute. Daher wünsche ich Euch einen erholsamen Schlaf, morgen einen kühlen Kopf, wenn nötig ein schattiges Plätzchen und ab und zu ein erfrischendes Gespräch am Wegesrand. Liebe Grüße auch an Werner Redies, Ihre Veronika Rais-Wehrstein

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    1. Lobe Frau Rais-Wehrstein,
      Dank für die Grüße! Am ersten Tag war ich ziemlich fertig, doch heute ist Eugen am Schluss gelaufen, ich dafür ohne Rucksack, denn der Heilige Martn hatte mir eine Träger zugesandt und so bin ich noch frischer und bedanke mich für ihn.
      Werner Redies

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  2. Hallo lieber Eugen , danke für deinen pilgerlauf Erich hat sich den ganzen Tag wohl gefühlt er konnte auch wieder essen .danke Gruß Marianne .morgen einen schönen Tag

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      1. Hallo liebe Marianne, habe im Kloster Waghäusel und beim Pater Wiesler in Speyer jeweils eine Messe in Auftrag gegeben
        Lieben Gruss
        Eugen

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