Von Gochsheim ins Naturfreundehaus von Bruchsal

Ein heißer Abend mit lieben Besuch durch Besuch von Frau Gitzinger und dadurch mit Versorgung mit reichlich Mineralwasser hat uns bei gutem aber zu reichlichen Abendessen lange verharren lassen. Die Nacht ist dann zum Glück doch kühl geworden und wir konnten gut bis am Morgen um 6:00 schlafen. Zuvor waren freilich von Eugen noch der Bericht, von mir das Gebet zu schreiben und vor allem noch Zeit für’s Breviergebet nötig.Nach dem sehr guten Frühstück und außerordentlich freundlichen Gastleuten sind wir um 8:00 in Gochsheim aufgebrochen. In Münzesheim war die evangelische Martinskirche leider geschlossen, doch in ihrem Schatten haben wir uns eine erste Trinkpause gegönnt. Weiter ging es dann bergaufwärts jedoch Schatten eines Waldes nach Heidelsheim, auch da war die evangelische Stadtkirche geschlossen, doch wir hatten großes Glück, eine Kirchengemeinderätin und Stadtführerin kam mit einer Kinderschar und ging gleich auf uns zu, kannte den Martinsweg, denn sie war schon bei der Festlegung des Weges in der Region beteiligt, so hat sie uns die Martinskapelle der Kirche aufgeschlossen und ihre Geschichte kurz erklärt.

Von dort pilgerten wir zur katholischen St. Martinskirche in Obergrombach, dort empfingen uns Herr Wild, der Leiter der Caritas der Region Bruchsal mit Kaffee und Kuchen und hatte zuvor schon dafür gesorgt, dass die Kirche geöffnet wurde. Den Weg über den Michaelsberg, dort ist eine herrliche Kapelle, den Schlüssel gibt es in der Gaststätte mit gigantischem Blick zu den Vogesen und in die weite Rheinebene. Doch zum Glück waren wir nicht dort, sondern auf der Höhe mit einem kühlen Lüftchen und bei kühlen Getränken. Mir wäre der Weg heute wohl zuviel geworden, der Heilige Martin sandte in Herrn Wild einen Stellvertreter, er war wohl beauftragt meinen Ruchsack mit seinen ca. 14 Kilo zu tragen, so kamen wir gut ins Naturfreundehaus und waren hier mit Frau Huber, die den Weg der Gegend mit festgelegt und vor allem selbst Gewänder war, Frau Gitzinger und Herrn Wild, der uns zum Abendessen eingeladen hatte gemütlich zusammen.

Momentan schwitzen wir, denn bis jetzt will es nicht abkühlen. Es zeigt sich, dass wir nochmals was trinken müssen, das werden wir jetzt tun und uns danach dem Lesen in der Heiligen Schrift und ich auch dem Breviergebet widmen. Dann hoffen wir, dass es doch etwas abkühlt und wünschen allen Lesern für die kommende Nacht einen guten Schlaf und morgen, trotz großer Hitze eine kühlen Kopf und genügend Flüssigkeit.

In eigener Sache : die heutige Pilgeretappe bin ich für Aloisia R. gepilgert

Werner Redies und Eugen Engler

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3 Gedanken zu “Von Gochsheim ins Naturfreundehaus von Bruchsal

  1. Hallo lieber Eugen,

    soeben von einem Wochenend-Kurzaufenthalt in der Schweiz zurück, lese ich meinen Namen beim Bericht über den Pilgertag am 6. August. Vielen herzlichen Dank, dass
    Du diese Etappe meiner Genesung gewidmet hat. Ich freue mich sehr darüber.
    Insgesamt bin ich in den letzten Tagen mit der körperlichen Verfassung ganz zufrieden. Ich bin zuversichtlich, dass mit Deiner Hilfe, den Gebeten und den brennenden Kerzen alles wieder gut wird.
    „Der Weg ist zwar steinig, aber begehbar“ – so mein Motto, das möglicherweise während der Pilgerwanderung auch für Euch beide zutrifft.
    Grüße bitte bei dieser Gelegenheit ganz herzlich auch Herrn Redies und überbringe ihm die herzlichsten Geburtstagsglückwünsche von mir.

    Ich wünsche Euch auf dem weiteren Pilgerweg alles Gute, nette Begegnungen und Gottes Segen.

    Liebe Grüße
    auch von meinem Mann

    Aloisia

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    1. Liebe Frau Roth, herzlichen Dank für die guten Wünsche! Den Weg Morgen werde ich für Sie gehen und im Gebet Ihre Heilung und Ihr Heil erbitten. Herzliche Grüße auch von Eugen

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      1. Lieber Herr Redies,

        das freut mich ganz besonders, dass auch Sie an mich denken und für meine Genesung gebetet haben. Herzlichen Dank dafür.

        Großes Kompliment Ihnen für Ihre Leistung als Pilger, und das in Ihrem Alter.
        Mein Mann und ich wünschen Ihnen weiterhin viel Kraft und Gottes Segen.

        Herzliche Grüße an Sie und Eugen

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