Das Leben des Heiligen Martin von Tours

316​ als Sohn heidnischer Eltern wird Martin in der römischen
Garnisonsstadt Sabaria, heute Szombathely in Ungarn, geboren.
​Sein Name leitet sich vom Kriegsgott Mars her. Martin wächst
​in der oberitalienischen Stadt Pavia auf und bittet dort
​eine christliche Gemeinde um Aufnahme als Taufbewerber.

331​ Ein kaiserliches Gesetz und der Vater, der Offizier und​Tribun ist, zwingen Martin zum Fahneneid. In eine
​kaiserliche Elitetruppe berufen, wird er Gardeoffizier.
​Eines Winters teilt er seinen Soldatenmantel mit einem
​frierenden Bettler

356​ nach 25 Jahren Militärdienst erbittet Martin vom Unterkaiser
​Julian Apostata seine Entlassung. Daraufhin wird er
​eingekerkert, kommt aber schließlich frei und geht zu
Bischof Hilarius von Poitiers. Dieser herausragende Theologe
wird sein Lehrer. Er weiht ihn und nimmt ihn
damit in den niedersten Stand des Klerus auf.
Martin reist nach Oberitalien, um seine Eltern für das
Christentum zu gewinnen, aber nur seine Mutter kann er
überzeugen.
Weil er gegen den Arianismus Stellung bezieht, wird Martin aus Illyrien vertrieben und bei Mailand verfolgt und verprügelt. Er zieht sich auf die Insel Gallinaria vor Genua zurück.

361​ Martin schließt sich erneut Hilarius an und lebt in Ligugé
allein in einer „roh gezimmerten Zelle“, bis sich weitere Männer ihm anschließen. Durch die Erweckung eines Toten zeigt sich erstmals sein Vermögen Wunder zu wirken; dies macht ihn enorm populär.

371​ Martin wird vom Volk als Bischof von Tours ausgerufen. 26 Jahre übt der unbeugsame Asket dieses Amt demütig und mit missionarischem Eifer aus.

397​ Hoch betagt begibt sich Martin nach Candes um Frieden unter Mitmönchen zu stiften. Bevor er heimreisen kann, verlassen ihn die Kräfte. Er stirbt am 8. November inmitten der Brüder. Sein Gedenktag, der 11. November, ist der Tag seiner Beerdigung.

Zitat
„Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder
getan habt, das habt ihr mir getan“
Evangelist Matthäus (Mt.25,40)
Wunsch
Den Pilgern und Wanderern möge das Ziel ihres Lebens auf diesem
Weg durch Europa bewusst werden.

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