15.08.2015 – Von der Region der Heiligen Hildegard nach Sparbrücken

Pünktlich um 9:30 Uhr war die Verstärkung aus Rohrdorf/Nagold, das Ehepaar Monika und Wolfgang Bucher, in Bingen im Rheinhotel Starkenburger Hof eingetroffen, um die Wachablösung am morgigen Sonntag zu garantieren. Herr Bucher ist jetzt für die Navigation zuständig und Eugen kann in den bereits vor einem Jahr gebuchten und wohl verdienten Urlaub gehen. Ab morgen darf Eugen noch drei Tage seine Enkelbuben bei guter Laune halten und da ist er voll gefordert. Dann aber braucht er Urlaub auf einer einsamen Insel.Monika Bucher verblieb noch einige Stunden in Bingen und fand den Eingang zur St. Martin Basilika, den wir vor unserem Pilgerabschnitt nicht fanden und berichtete, dass gleich beim Haupteingang eine schöne Martinsplastik an der Säule den Kirchenbesucher begrüße.
Unser Weg führte uns in Bingen an der Jugendherberge vorbei, dort warnte uns ein Jugendlicher vor einem vom Wind umgeworfenen Baum, der den Weg versperre. So kam es dann auch und wir mussten so steil an einem Hang hoch, so dass ich mich zu stark auf meinem Wanderstab aufstützte und dieser einen Knick abbekam. Doch die Anstrengung lohnte sich, mit dem Nahehöhenweg kam ein idealer Pilgerweg mit weichem Boden und zu Beginn mit einem herrlichen Blick vom Prinzenkopf auf den Rhein. Weiter ging es vorbei am römischen Gutshof Villa Rustica, bis kurz vor der Steckeschläaferklamm, dort sind wir eingebogen auf den E 8 über Warmsroth, Stromberg. Dort gab es ein Hefeweizen, oder eine Radler und aus dem Rucksack Schinken und Weißbrot, anschließend gingen wir weiter zur Kirche, hielten unser Pilgergebet und gedachten derer zu Hause, so gestärkt galt es aus dem Tal wieder auf eine Höhe von 530 m auf den Weißenfels aufzusteigen. Die „jungen“ Männer nahmen immer wieder Rücksicht auf ihren etwas älteren Mitpilger, denn nur auf ebener Strecke und talabwärts kann ich mithalten. Beim Aufstieg hat uns eine Mountenbikestrecke fasziniert auf der junge Männer und Frauen, bestens mit Schutzkleidung ausgerüstet in rasender Geschwindigkeit scharfe Kurven und Sprungschanzen spielend bewältigten. Vom Gipfel ging es dann nur noch ca. 4,5 Km bergab zu unserem Quartier, dem Gasthof Sonne mit schönen Zimmern, direkt neben der Mariä Himmelfahrt Kirche. Dort waren wir zum Festgottesdienst mit einer sehr ansprechenden Predigt des jungen Pfarrers und einem Organisten und Kantor, der die Gemeinde musikalisch offensichtlich sehr gut an die Lieder des neuen „Gotteslob“ heran führt.
Meine Mitpilger haben sich nun nach dem Gottesdienst gut gestärkt, das ich gleich nach unserer Ankunft vorgesehen hatte, damit mich der volle Magen zur Nachtzeit nicht plagen kann.

In eigener Sache: diese letzte Etappe bin ich für die aktiven und auch für die verstorbenen Mitglieder vom Förderverein für theologische Studien gepilgert
Werner Redies, Wolfgang Bucher und Eugen Engler 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s