17.08.2015 – Der Nahe entlang bis Kirn

17.08.2015 – Der Nahe entlang bis Kirn
Die normale Frühstückszeit ist im Haus “ Rosenschlösschen Tanneneck“ erst im 8:30 Uhr, doch uns Pilgern wurde schon um 8:00 ein Frühstück angeboten, da fehlte es an nichts, zudem ein überaus entgegenkommender und freundlicher Service und das zu einem Pilger freundlichen Preis.

So sind wir kurz nach 9:00 nach Bad Sobernheim aufgebrochen, gingen dort aber nicht baden, da wir zurecht vermuteten, dass es noch eine Dusche auf dem Weg geben wird. Dafür gingen wir zur Matthäuskirche, diese wird seit 14 Monaten renoviert und wir durften uns die schon fast fertige Kirche anschauen und bekamen auch einige Informationen u.a., dass die Gesamtkosten auf € 700 000 veranschlagt sind und der Förderverein bereits € 280 000 gesammelt hat, der Betrag aber noch nicht ausreicht um all Figuren zu restaurieren. Dank der Pfarramtssekretärin für den Hinweis, dass eine Seitentüre offen sei und wir in die Kirche gehen dürften. Von Bad Sobernheim ging es in die Weinberge auf dem Nahe Höhenweg, natürlich immer wieder auf und ab, das aber auf angenehmer mittlerer Höhe nach Monzingen zur evangelischen Martinskirche, dort war die gleiche Situation, denn auch dort waren die Restauratoren am Werk und die Kirche war dadurch offen. Sonst ist diese Kirche nur an bestimmten Tagen und Zeiten offen. User Weg führte uns durch Weiler nach Martinstein zu einer am Hang gelegenen, kleinen katholischen Martinskirche, doch diese war geschlossen, darüber war der der heilige Martin so traurig, sodass es zu regnen begann. Mit Regenkleidung pilgerten wir zur Kirche in Hochstädten, die früher dem Heiligen Antonius gewidmet war, eine sehr wechselnde Geschichte hatte, leider aber auch geschlossen war. Die letzte Strecke nach einem Fischereilehrpfad war ein langweiliger Radweg links der Nähe und der Bahnstrecke Bad Kreuznach – Saarbrücken. Schließlich in Kirn konnten wir unser Pilgergebet in der Pankratius Kirche sprechen. Als wir die Kirche eben verlassen wollten, kam ein Ehepaar, das hier Urlaub verbringt und uns ansprach, woher wir kämen, wohin wir ginge. Wir gaben ihnen natürlich Auskunft und dazu unsere Bog-Adresse in der Stadt Kirn ist heute der letzte Kerbe Tag, daher sind viele Geschäfte und Gaststätten geschlossen, es gab nicht einmal einen Kaffee. Doch wir sind in der privaten Pension Kryburgblick gut untergekommen und unsere Leser werde sehen, ob hier eine ausreichend WLAN Verbindung gegeben ist.

Leider hat mich kurz vor unserm Ziel die Nachricht erreicht, dass Monsignore Kilian Nuß verstorben ist, das beschäftigt mich natürlich sehr, denn er hat mir noch vor kurzer Zeit einen hoffnungsvollen Brief geschrieben. Kilian Nuß war mir ein guter Weggefährte über zwei Jahrzehnte in der Internatsarbeit und hat schließlich die Stiftungsarbeit in herausragender Weise mitgetragen. Der Herr gebe ihm die ewige Ruhe und lasse ihn teilhaben am himmlischen Hochzeitsmahl.

Leider war am gestrige Abend keinerlei Verbindung gegeben, daher erst jetzt unser Bericht. Ihnen  und Euch allen einen schönen Tag. Bei uns bessert sich das Wetter.

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6 Gedanken zu “17.08.2015 – Der Nahe entlang bis Kirn

  1. Hallo, Ihr zwei Martinuspilger, es ist eine neue Erfahrung, den Weg von der anderen Seite zu betrachten. Wünsche Euch ein gutes Pilgerwetter, herrliche Wege und tolle Übernachtungsquartiere.
    Bin in Gedanken bei Euch!
    In herzlicher Verbundenheit
    Eugen

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  2. Hallo Opa,

    gerade haben wir deine Bilder angeschaut und denken fest an Dich. Wir wünschen Dir und Herrn Redies viel Spaß beim Pilgern. Wir waren gestern auf der Burg Hohenzollern und es war schön.

    Wir vermissen Dich sehr und wir haben Dich lieb.
    Deine Tamara und Clara
    mit Mama und Papa

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  3. Lieber Herr Engler, herzlich möchte ich Ihnen für die gute „Teilhabe“ an Ihrem Pilgerweg danken. Ihre Berichte und Bilder habe ich sehr genossen. Auch Neugierde und ein gewisses Feuer wurden geweckt. Mal sehen, was die Zeit so bringt. Herzliche Grüße aus Nagold, Veronika Rais-Wehrstein

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    1. Hallo, liebe Frau Rais-Wehrstein,
      lieben Dank für die nette Rückmeldung. Die ganzen Etappen mit Prälat Redies haben mir viel Freude bereitet.
      Liebe Grüße Eugen Engler

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