Schreckliches Zeugnis der Schlacht von Radan – ein französisch-deutscher Soldatenfriedhof

Am 22. August 1914 stehen sich der französische General Cordonnier und Herzog Albrecht von Württemberg gegenüber. 10350 französische und 6800 deutsche Soldaten bekämpften sich. Beide Armeen hatte jeweils 36 Kanonen. Von 8:00 bis 18:00 wurde erbittert gekämpft. Gefallen sind 1050 Soldaten in zehn Stunden und verletzt waren zudem 2200 Soldaten. Auf dem Friedhof, der bereits 1917 begonnen wurde, ruhen 527 französische und 298 deutsche Soldaten. Die Schlacht wurde von den Franzosen gewonnen.Der Friedhof, der an der alten Römerstraße liegt, die der heilige Martin wohl auf dem Weg nach Trier zum Kaiser gegangen ist, mahnt die andern zu dulden. Martin hat als Bischof mit Wort und Geist und nicht mit Waffen gekämpft und hat schweren Herzens mit seinen Gegnern sich versöhnt, selbst um den Preis der Minderung seiner Wunderkraft. 

Gott sei Dank haben wir keine Kriegssituation in Europa, doch Fremde sind zu dulden, noch besser ihnen ein Schlupfloch der Barmherzigkeit zu lassen, wie das der Bischof von Eisenstadt beispielhaft zeigt.

Wolfgang Bucher mit freundlicher Zustimmung von

Josef Albrecht und der Schreibkraft Redies

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