08.05.2014 – Herrliches Wetter, schöne Waldwege, Massen von Radfahrer sowie bergauf und bergab.

Die Einstiegsschneise war heute nicht leicht zu finden, so schmal ist diese! Kurz danach ging es gut einen Kilometer steil bergauf, dabei überholten uns Scharen von Langläuferinnen, Langläufer und noch mehr Mountainbikefahrer. Selbst auf schmalen Wanderwegen kamen Mountainbikefahrer mit Vollbereifung, doch immer vorsichtig und mit großem Können. Auch auf den Landstraßen, die wir wenigemale queren mussten, haben die Radfahrer das Straßenbild geprägt, hier natürlich die Rennräder. Man kann fast den Eindruck bekommen, die französischen Männer sind heute alle auf dem Rad, die Frauen vor allem zu Fuß.Aufgefallen sind uns heute auch die vielen großen Grundstücke mit herrlichen alten, gepflegten und neuen Villen und riesige Waldgebiete im Privatbesitz, natürlich immer eingefriedet.

Zum Gottesdienstbesuch hatten wir zwei Kirchen am Weg im Blick, doch beide Kirchen waren geschlossen, so hoffen wir, bei unserem abendlichen Ziel diesbezüglich Glück zu haben. Da ich diese Zeilen hier in St.-Benoît im Auto schreibe, ist es kurz nach Mittag und ich erwarte die drei Pilger in einer starken halben Stunde zur mittäglichen Rast und Stärkung. Schatten gibt es hier zwar keinen, aber eine Bank zum Sitzen beim Rasen in der Dorfmitte und einen fast leerer Abfalleimer. Nach der stärkenden Vesperpause teilten wir uns auf. Zwei übernahmen die Aufgabe mit dem Auto zum früheren Kloster, Abbaye des Vaux de Cernay, zu fahren und zwei pilgerten die Reststrecke bis nach Greffiers, sehr nahe bei Rambouillet. Diese letzten km waren überwiegend Wald- und Feldwege. Vorbei an kleinen Seen und Bächen, an einem Feriendorf und an vielem Ausflüglern.

Nachdem unserer Quartier erst um 18 Uhr öffnete, fuhren wir noch in die Stadt Rambouillet und gönnten uns eine Kugel Eis. Bei uns kamen schwäbische Grundeinstellungen dabei zum Vorschein. Bei einem Preis von 2,50 pro Kugel, war der Eishunger sehr bescheiden. Die Kirche in Rambouillet war unser letztes Ziel an diesem Tag. Eine sehr dominant dastehende und beeindruckende Kirche, doch das Innere zeigt das Fehlen der Kirchensteuer.

Nun zur Abbaye des Vaux de Cernay. Das Kloster wurde im Jahre 1118 als Benediktinerkloster gegründet und hat im Jahre 1147 die Ordnung von Citeaux übernommen. Durch die französische Revolution wurde das Kloster zerstört. Heute beherbergen die noch bestehenden Gebäuden ein Hotel der gehobenen Klasse. Ein Besuch ist empfehlenswert.

Werner Redies und Eugen Engler

Wolfgang Bucher und Josef Albrecht 

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