17.05.2016 –  Amboise – eine tolle Stadt mit Flair!

Bei der Buchung haben wir gewusst, dass wir für zwei Tage eine Wohnung, etwas abseits der Zivilisation, gebucht haben. Dass wir aber so richtig in der Prärie, besser gesagt in einer Waldlichtung unser Wohnung beziehen, von einem großen gepflegten Garten umgeben und in einer Wohnung mit Stil, verblüffte doch etwas. Wir hatten zum Glück noch die wichtigsten Grundnahrungsmittel für’s Abendbrot und Wein gab vom Haus, das Frühstück war dann weniger opulent aber ausreichend. Kirche und Kommune teilten sich das kleinere Zimmer mit einem Sofa das zu einer Liege umgebaut werden konnte. Die beiden Mitpilger residierten dafür in einem großen Schlafzimmer, das mit 10 Stühlen, Schreibtisch, schönen Bilder und Stehlampen und mit einem kleinen Kinderbett sehr großzügig ausgestattet war.  Eine kurze Anfahrt zum Ausgangspunkt in Villedômer und schon gingen zwei mit flottem Schritt auf die erste ca. 14 km Teiletappe, die beiden anderen gingen auf den Markt zum Einkaufen, zur Toristikinformatin, zum Waschen und Aussaugen des Wagens. Bis nach Auzouner-en-Touraine ging es der Straße entlang, dann aber folgten Feld-und Waldwege, gingen unter der A10 hindurch und dann über die Eisenbahnstrecke. In Montreuil-en-Touraine war der Zwischenstopp. Danach wechselten sich die Wege öfters. Mal Graswege, mal Waldwege, mal kaum befahrene Gemeindeverbindungswege. In Sainz-Quen-Les-Vignes konnten wir neben der Strecke in einem kleinen Park unsere Mittagsstärkung zu uns nehmen, da war die Auswahl wieder groß, selbst Quarkkuchen gab es. Jetzt hieß das nächste Etappenziel Amboise. Beim Gang über die lange Brücke über die „La Loire“ sticht einem das Château d’Amboise ins Auge in dem Leonardi da Vinci seinen Lebensabend verbrachte. Ein dominierender Baukomplex und die Kirche ganz bescheiden daneben vom Hl. Florentin. Sie wurde gerade bei unserem Anmarsch geöffnet. Oh Schreck, alle Kirchenbänke fehlten, nur der Altarraum war noch vorhanden. Ein Gebet und dann verließen wir die leere Kirche, die zu einer kleinen Bilderausstellung umfunktioniert wurde. Zur letzten Schlussetappe bis zum Treffpunkt an der D 83 im Wald Richtung St. Martin war die heutige Etappe mit 36 km wieder gut ausgefüllt. 
Eugen Engler, Werner Redies, Wolfgang Bucher und Josef Albrecht 

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