Willkommen in Österreich!

Nachdem Volksschulkinder aus Kópháza am Morgen den Martinusmantel verabschiedet hatten, übernahm die Pilgergruppe aus der Diözese Eisenstadt den Mantel und zog trotz Regens in Richtung Österreich. Nach der sehr genauen Grenzkontrolle am Grenzübergang Deutschkreutz – der kontrollierende Polizist war sehr über die Pilger verwundert, aber dafür kennt er nun den Martinusweg – machten die Pilger bereits eine erste Rast bei der JUVINA-Quelle in Deutschkreutz. Im teilweise strömenden Regen pilgerte die Gruppe weiter, aber am späten Vormittag zeigte sich bereits die Sonne, so dass das Pilgern durch die Weingärten des Blaufränkischlandes zu einem Genuss wurde. Eine Überraschung war es, als man neben der Pfarrkirche von Ritzing an einer Hausfassade ein großes Bild des hl. Martin entdeckte. Nach dem Mittagessen ging es nach Markt St. Martin, wo Ortspfarrer Johannes Schlegl die Pilger bereits erwartete. In einer sehr stimmungsvollen Andacht mit zahlreichen Teilnehmer/innen aus dem Pfarrverband und den umliegenden Pfarren wurde der Martinusmantel und die Pilgergruppe in „der“ Martinspfarrer des Mittelburgenlandes willkommen geheißen. Ein Herr nahm sogar die Mühe auf sich um Erde aus der ganzen Pfarre zu sammeln, um diese im Wegmarken „weiterpilgern“ zu lassen.

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Volksschulkinder aus Kópháza verabschieden den Martinusmantel.
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Die Pilgergruppe der Diözese Eisenstadt macht Rast bei der JUVINA-Quelle in Deutschkreutz.
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Bei herrlichem Sonnenschein durch die Weingärten des Blaufränkischlandes.
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Überraschung! Eine Martinsdarstellung bei der Pfarrkirche von Ritzing.
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Pfarrer Johannes Schlegl begrüßt den Martinusmantel und die Pilger in der Pfarrkirche von Markt St. Martin…
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… und füllt Erde aus seiner Pfarre in den Wegmarker ein.
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2 Gedanken zu “Willkommen in Österreich!

  1. Lieber Johann und Mitpilger, ich muss den panonischen Weg wohl doch noch gehe, freilich Grenzkontrollen sind mir innerhalb Europa zuwider, das soll an den Außengrenzen geschehen. Hoffentlich weiß der Polizist nun etwas mehr über die Entstehung Europas und über den heiligen Martin und seine Bedeutung beim Werden Europas.
    Eigentlich ist Europa ja nur ein Anhang an Asien. Geworden ist es, weil immer wieder Völker ineinander verschmolzen sind, das ist das eigentliche Charakteristikum Europas.

    Sehr freue ich mich auf Samstag und die Begegnung mit Euch. Nach Donnerskirchen wird es wohl am Freitag kaum reichen, mal sehen wie es läuft. Wo übernachtet Ihr dort?
    H.G.
    Werner

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    1. Lieber Werner,
      ich bin bezüglich Europa Deiner Meinung, vor allem da ich direkt am „Eisernen Vorhang“ aufgewachsen bin und Grenzkontrollen für mich ein Gräuel sind.

      Ansonsten freue ich mich auch schon auf das Wiedersehen mit Dir und Josef!

      Wir alle werden in Eisenstadt in unseren Häuser/Wohnungen übernachten, da es nicht sehr weit – mit dem Auto – dorthin ist.

      Eine gute Anreise auch beiden und herzliche Pilgergrüße
      Hannes

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