Kaufbeuren, Gurkensalat und nasse Pilger – 23.10.

Frühmorgens waren wir von Rottenburg nach Kaufbeuren angereist und wurden dort sehr herzlich empfangen. In einem italienischen Cafe fanden wir bereits vor Öffnung eine gastliche Aufnahme und konnten uns stärken. Feierlich zogen wir danach mit dem Martinusmantel in den Gottesdienst ein. Die Pfarrkirche St. Martin war gut gefüllt und Prälat Bertram Maier hielt eine ausgezeichnete Predigt. Danach sprach Oberbürgermeister Stefan Bosse ein Grußwort und Geschäfsführer Achim Wicker erklärte für die Martinusgemeinschaft die Entstehung und die Idee des Weges. Groß war die Freude, als Prälat Bertram Maier und Pfarrer Bernhard Waltner uns den Mantel überreicht, der nun endlich auch in die Diözese Rottenburg-Stuttgart kommt. Im Pfarrsaal hatten unsere Mitstreiter vom Partnerschaftsverein Kaufbeuren – Szombathely für uns ein leckeres Mittagessen gekocht. Laszlo Kasztner stand selber hinter dem Topf und schöpfte. In den Farben grün, weiß und rot lachte uns der ungarische Gurkensalat an. Wir möchten uns an dieser Stelle sehr bei Laszlo Kasztner, Reiner Hesse und Gerhard Drescher bedanken, die sich in Kaufbeuren so sehr für den Martinusweg engagieren. Weiter ging es unter Leitung von Ulrico Ackermann und Ilga Ahrens von der Caritas nach Memmingen, wo wir in der Wärmestube, einem Ort des Teilens, sehr gut mit Wohnungslosen und anderen Gästen ins Gespräch kamen. Überhaupt wurden wir dort verwundert, aber auch sehr herzlich aufgenommen …. um dann festzustellen, dass wir zwei Straßen weiter im Gebäude der SKM erwartet wurden und wir fälschlicherweie – aber zu Glück – ni der Wärmestube gelandet waren. Beim SKM erfuhren wir viel über die sehr wichtige Arbeit des Verbandes. Weiter ging es nach Buxheim, wo Prälat Werner Redies in der Pfarrkirche St. Peter und Paul eine Statio hielt. Josef Albrecht erzählt den Anwesenden die Geschichte, wie der Martinusweg entstanden ist.  Am Ende kam noch Pfarrer Altepost dazu und spendete uns den Pilgersegen. Mit der Pilgerfahne voraus machte sich die kleine Gruppe singend und betend auf den Weg in Richtung Diözesangrenze. Noch vor der Iller wurden wir von den ersten Pilgern aus unserer Heimatdiözese begrüßt. Bei Regen ging es dann über den Illersteg und wir kamen bereits nach Arlach, wo Dekan Sigmund F.J. Schänzle und eine kleine Schar Pilger auf unser wartete. Dekan Schänzle hielt mit uns die Statio in der kleinen Kapelle St. Michael in Arlach. Constantin Weyrich führte mit uns allen das Ritual des Teilens durch. Wir durften mit einem anderen Pilger ein Martins M teilen und dann verzehren.

Barbara Weiss vom Bayerischen Rundfunk hat uns den ganzen Tag begleitet und wir freuen uns schon auf den Radiobeitrag.

Achim Wicker, Andreas Nick, Josef Albrecht

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