Pilgerstart in Rottenburg am 8. April 2017

Zum Pilgerstart für 2017 lud das Dekanat Rottenburg am vergangenen Samstag ein. Pilgerbegleiter Rolf Seeger führte auf der Mittelroute des Martinusweges vom Wilhelmsstift in Tübingen zum Dom St. Martin in Rottenburg ein. Er kennt die 12 km dieser Wegetappe sehr gut, denn er betreut seit Jahren im Ehrenamt insgesamt 80 km der gesamten 1.200 km Martinusstrecke in der Diözese für die St. Martinusgemeinschaft e.V.. Nach der herzlichen Begrüßung im Wilhemsstift, ging es dann auch schon hoch zum Schloss und weiter bis zum ersten Halt mit Blick über das Neckartal und einer kleinen Pilgerstärkung mit „Martinsschokolädle“ und kurzem Dankgebet angesichts der wunderbaren Aussicht. Im Gehen, Schauen, Staunen und andächtigen Schweigen konnten wir auf unserem Weg durch den Wald in Ruhe über Impulse zu Gedanken nach den Spuren des Heiligen Martin suchen. Der Spitzberg bei der Wurmlinger Kapelle wurde umwandert und immer wieder setzte Rolf Seeger im richtigen Moment einen schönen anregenden Impuls. Im Wissen der verschiedenen Wegzeichen hörten wir einige interessante, auch meditative Texte und manche für uns bisher unbekannte Martinsgeschichten, wie die vom Wein und dem Martins-Esel. Nach der langen Wanderung und viel Sonne kam die Rast in der Pfarrkirche St. Briccius in Wurmlingen sehr gelegen. Kaum einer der 35 Pilger kannte die Überlieferungen von der langen Freundschaft spannenden Beziehung des Heiligen Martins mit seinem nicht pflegeleichten Schüler und aber wahrheitsliebenden Heiligen Briccius. Er wurde des Nachfolger von Martin als Bischof von Tours. Die Pilgerroute endete an diesem wunderschönen sonnigen Tag im kühlen Dom, auch hier wurden wir in besonderer Weise von unserem Pilgerbegleiter auf die Schätze der Martinskirche hingewiesen. Die Deutung des neu geschaffenen Martinusmantels erschloss Martins herausragende Aktualität angesichts der aktuellen Herausforderungen in Kirche, Gesellschaft und in Europa. Singend und dankbar für den bereichernden Tag nahmen wir Abschied – nicht ohne zum Abschluss eine fröhliche Einkehr angesteuert zu haben.

Silke Klein

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