Alle Beiträge von martinusgemeinschaft

Über martinusgemeinschaft

Die Martinusgemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, den Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zu beleben und nach dem Vorbild des Heiligen Martin zu leben. Unsere Vision ist eine Mittelroute von Szombathely in Ungarn nach Tours in Frankreich. Derzeit hat die Martinusgemeinschaft rund 50 MItglieder. Weitere Informationen unter www.martinuswege.de

Über die Grenze: von Schwaigern nach Eppingen

Am Samstag, 08.04.2017 europäischer Pilgerstart auf dem Martinusweg von Schwaigern nach Eppingen. Die 1. Pilgergruppe nach der Eröffnung im Oktober 2016 die die Diözesangrenze in die Erzdiözese überschreitet. Bei schönem Wetter trafen sich 23 Menschen die jüngste Teilnehmerin war 8 Jahre  um 9.00 Uhr am Bahnhof in Schwaigern. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende der Martinusgemeinschaft ging die Pilgerschar nach St. Martin in Schwaigern. Hier wartete bereits Herr Pfarrer Schenk-Ziegler der uns mit einer kurzen Einführung  die Kirche erklärte. Mit einer kleinen Andacht und dem Pilgersegen machte sich die Gruppe  auf die 15 km Etappe nach Eppingen. Spurensucher waren wir auch in den spirituellen Teilen die uns auf die Karwoche einstimmen sollten. Die erste Pause um uns zu stärken war in Stetten. Nach 20 Minuten ging es weiter an Feldern und einem Pferdhof vorbei. Diejenigen die am Eröffnungstag der Mittelroute dabei waren dachten gerne an diesen Tag zurück als wir die Stelle passierten,  als  Bischof Gebhard Fürst seinem Kollegen Bischof Burger aus der Erzdiözese den Martinsmantel übergab. Von nun an ging es bergauf durch einen Wald bis zum nächsten Halt mit spirituellem Impuls. Weiter zum Kraichtalblick, von hier hat man bei klarer Sicht einen Blick bis in den Pfälzer Wald. Das Ziel hatten wir nun auch im Blick die Liebfrauenkirche in Eppingen, hier sollte das Pilgerziel sein. Pfarrer Tschacher und Barbara Gitzinger begrüßten die Pilger, die nun sehr gespannt Herrn Tschacher zuhörten, der uns eine kleine Kirchenführung in Wort und Bild gab. Das Singen und beten kam auch nicht zu kurz und die Vorsitzende dankte Herrn Pfarrer Tschacher und verabschiedete die Pilger. Barbara Gitzinger überreichte noch zahlreiche Pilgerschals. Ein schöner Pilgertag mit vielen Gesprächen und Eindrücken ging zu Ende.

Monika Bucherps1

Pilgerstart im Burgenland

Traditionell wird am Samstag vor dem Palmsonntag das Pilgerjahr begonnen.
Zum Auftakt der diesjährigen Saison pilgerten daher in der Diözese Eisenstadt über fünfzig Personen in der Begleitung von Generalvikar Martin Korpitsch bei herrlichem Sonnenschein ein Stück des burgenländischen Martinusweges.
Nach dem Pilgersegen durch Pfarrer Günther Kroiss in der Martinskirche in Donnerskirchen und einer Gebetsrast beim „Schauerkreuz“ in St. Georgen wurde in der Kapelle der Martinskaserne eine Andacht gehalten. Den Abschluss bildete eine hl. Messe im Martinsdom in Eisenstadt mit Dompfarrer P. Erich Bernhard COp.

Pilgerreise nach Ungarn und Österreich – jetzt anmelden

Vom 5. – 10. Juni 2017 bietet die St. Martinusgemeinschaft eine Pilgerreise nach Ungarn und Österreich an. Zu Fuß sind die Pilger täglich zwischen 13 und 23 Kilometer mit Tagesgepäck auf dem neuen europäischen Martinusweg unterwegs. Start ist in Szombathely, dem Geburtstort des Heiligen Martin, Ziel ist Eisenstadt, die Hauptstadt des Burgenlandes. Begleitet wird die Gruppe von Prälat Werner Redies, als geistlichem Begleiter, Geschäftsführer Achim Wicker und Vorstand Andreas Nick. Nähere Informationen sind direkt bei der St. Martinusgemeinschaft erhältlich: martinusgemeinschaft@drs.de , Telefon 07472/169-588. Eine Anmeldung ist bis zum 15 März 2017 möglich. Die Gruppe ist auf 25 Teilnehmer begrenzt. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der Anmeldung, welche hier zum download bereit steht:

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Samstagspilgern 2017

Auf der CMT Tourismusmesse in Stuttgart haben wir unseren neuen Flyer zum Samstagspilgern auf dem Martinusweg an viele Menschen verteilen dürfen. Heuten stellen wir den Flyer hier online, damit Sie sich bereits jetzt über die Termine informieren können. Herzliche Einladung an Samstagen auf dem Martinusweg zu pilgern und insbesonders herzliche Einladung zum Pilgerauftakt am 8. April 2017 mit vier Etappen.

Weitere Informationen auf www.martinuswege.de über den Button Samstagspilgern oder hier: folder-cmt-2017-low

Von Trier nach Luxemburg – 12.11.

Am Freitag war der Martinusmantel unterwegs in drei Martinsgemeinden der Pfarreiengemeinschaft Schweich: am Morgen in der Kindertagesstätte St. Martin in Fell, am Mittag in Schweich im Altenheim St. Josef und anschließend im Café Miteinander und am Abend zur Eröffnung des Martinszugs in der Kirche St. Martin in Riol. Am Samstag begleiteten etwa 40 Pilgerinnen und Pilger den Mantel zur Übergabe an das Erzbistum Luxemburg. Ein Bus sammelte sie an den drei Trierer Martinspfarreien ein. In Trier-Zewen wurde die Wallfahrt in der Pfarrkirche St. Martinus eröffnet. Constantin Weyrich stellte den Europäischen Kulturweg als Pilgerweg vor und Frau Monika Bucher deutete den Martinusmantel. Sodann überreichten sie Pfarrer Hohn die gusseiserne Platte „Via Sancti Martini“ als einen stabilen Hinweis auf den Martinsweg. Prälat Gebert von DiCV Trier sprach den Pilgersegen, nachdem Hans-Georg Reuter an Martins letzten Aufenthalt in Trier erinnert hatte und erklärte, warum der hl. Martin die Stadt 386 von Gewissensbissen gequält in Richtung Luxemburg verlassen hatte. Um den Weg ein wenig abzukürzen, brachte der Bus die PilgerInnen nach Igel. An der Igeler Säule, einem römischen Grabdenkmal an der alten Römerstraße, begann der knapp zweistündige Fußweg. Es ging auf halber Höhe durch das landschaftlich reizvolle Moseltal. Unterwegs gab es spirituelle Impulse, etwa am Grutenhäuschen, einem Grabtempel aus dem 3. Jahrhundert (so möchte man sich die „Kapelle“ über Martins Grab auf dem Friedhof in Tours vorstellen). Auf der Brücke über die Sauer, die die Bistums- wie auch die Staatsgrenze darstellt, begegneten sich die Abordnungen von Trier und Luxemburg und geleiteten den Martinusmantel zur Martinskirche in Wasserbillig. Nach der Begrüßung durch Mireille Sigal – Präsidentin des Vereins „Frënn vum Mäerteswee – Itinéraire Saint Martin au Luxembourg a.s.b.l.“ – und Grußworten der Vorsitzenden der Martinusgemeinschaft übergab Prälat Franz-Josef Gebert den Mantel an den Luxemburger Dompropst Georges Hellinghausen. In kurzen Ansprachen würdigten beide den hl. Martin und seine Bedeutung für Europa, gerade in unserer Zeit. Mireille Sigal fügte als Wegmarke für das Erzbistum das Röhrchen gefüllt mit Erde vom Hellegesteen in Niederanven samt dem Textauszug aus dem 3. Dialog des Sulpicius Severus in den Martinusmantel ein – Erinnerung an Martins Tröstung durch einen Engel in Andethanna. Es folgte eine kurze Andacht und dann gab es gute Begegnungen bei Kaffee und Kuchen, Martinsbrezeln und Wein im Seniorenheim in der Nähe der Kirche. Die Mittelroute des Europäischen Kulturwegs St. Martin (von Szombathely bis Tours) ist damit eröffnet, die via Treverorum aus dem Dornröschenschlaf wach geküsst (hoffentlich schläft sie nicht wieder ein!). Jedenfalls ein Tag, der allen Beteiligten in guter Erinnerung bleibt!

Hans-Georg Reuter

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Schüler mit St. Martin unterwegs

Katholische Fachschule Neckarsulm macht sich auf den Weg zu Sankt Martin Die Katholische Fachschule für Sozial- und Heilpädagogik wird im Jahr 2017 ihr 45-jähriges Jubiläum feiern. Beheimatet in einem Teilbereich des kath. Gemeindehauses St. Paulus soll die Schule für angehende Erzieher aus diesem Anlass einen Namen bekommen, der etwas vom Leitbild der Ausbildung zum Ausdruck bringt. Im 1700. Geburtsjahr des heiligen Martin von Tours 2016 kam der Entschluss, die Fachschule „St. Martin“ zu nennen.
Der offizielle Start des Projektes „Katholische Fachschule Neckarsulm auf dem Weg zu St. Martin 2017“ war die Eröffnung der Mittelroute des europäischen Martinsweges, der von Ungarn nach Frankreich führt. Rund 90 Auszubildende und Lehrer der katholischen Fachschule pilgerten mit Bischof Dr. Gebhard Fürst, dem päpstlichen Botschafter Erzbischof Nikola Eterovic und vielen weiteren Gläubigen die 7 km lange Teilstrecke des europäischen Martinsweges von Schwaigern nach Stetten. Dort fand die Übergabe des Martinsmantels an Erzbischof Stephan Burger und die Delegation aus der Erzdiözese Freiburg statt. Neben den verschiedenen thematischen Impulsen waren die Begegnungen und Gespräche der Pilger untereinander und mit den Bischöfen ein gelungener Auftakt und ein beeindruckendes Erlebnis für die Auszubildenden und Lehrer.
Die Person des heiligen Martin und die dazugehörigen Erzählungen und Bräuche kommen im Unterricht und in jeder Kindertageseinrichtung vor und sind auch in interreligiöser Hinsicht von großer Bedeutung. Die Schule macht sich nun ein Jahr lang auf den Weg zur Namensgebung und wird dabei begleitet von den Elementarpädagogen Prof. Dr. Albert Biesinger und Prof. Dr. Christoph Knoblauch, die dazu verschiedene thematische Unterrichtseinheiten sowie einen Studientag gestalten. Am Martinstag 2017 (11. November) wird Bischof Dr. Gebhard Fürst in einem feierlichen Festakt die Namensgebung vollziehen.kath-fs-neckarsulm-eroffnung-martinusweg-2

Samstagspilgern im Goldenen Herbst

Noch drei Mal besteht im Herbst die Möglichkeit zum Samstagspilgern auf dem Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Am Samstag, 24. September 2016 pilgern Albert Heimpel und Macra Joha von Weil der Stadt nach Leonberg und Dekan Sigmund F.J. Schänzle lädt zum Pilgern von Laubach nach Biberach (Jordanbad) ein. Am Samstag, 8. Oktober 2016 begleiten Beate Gröne, Familienbund der Katholiken, und Wolfgang Schmölz die Martinuspilger von Schnürpflingen nach Ulm-Wiblingen. Detaillierte Informationen dazu finden Sie unter http://www.martinuswege.de bei „Aktuelles“.

Der Martinusweg im Radio

Radio Neckarburg, ein Lokalsender aus Baden-Württemberg, sendet am kommenden Sonntag einen einstündigen Beitrag zum Martinusweg und der Eröffnung in Europa. Lokal zu empfangen ist der Sender über folgende Frequenzen: Oberndorf – 104.6, Rottweil – 93.1, Schramberg – 103.7, Schwarzwald-Baar – 102.0. Außerhalb des Sendegebiets können Sie Radio Neckarburg per Livestream hören. Gehen Sie dazu auf folgende Homepage und wählen Sie dann den passenden Livestream aus: direkt zur Homepage
Die Sendung „Typisch himmlisch – Kirche am Sonntagmorgen“, bei der Geschäftsführer Achim Wicker über den Martinusweg informiert, wird am Sonntag, 18.09. von 8.00 – 9.00 Uhr gesendet.

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Ausstellung über den Heiligen Martin in Malmsheim vom 25. Juni -13. Juli 2016

Wer sich nähere über den Heiligen Martin informieren möchte oder mit seinen Kindern ein schönes Ausflugsziel sucht, muss nicht nach Tours. Auch im Malmsheim gibt es viel über den Heiligen Martin zu erfahren. Eine Ausstellung, die in einer kindgerechten Darstellung das Leben des Hl. St. Martin wiedergibt, ist zu Gast in der Kirche St. Martinus in Malmsheim bei Renningen. Auf 24Tafeln, unterteilt in Zeitabschnitte, sind Leben und Wirken des Sankt Martin für Kinder verständlich nachgezeichnet. Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Audio-Guide. Und damit der Besuch im Gedächtnis bleibt, erhält jeder Besucher ein Comic zum Mitnehmen mit Bildern der Ausstellung sowie lustige Ausmalbilder und spannende Rätsel.

Weitere Informationen finden Sie hier