Alle Beiträge von Werner Redies

11.04.2017 – Im schwäbischen Oberland – gelungener Start ins Pilgerjahr 2017

Samstag vor Palmsonntag ist jährlich Pilgerstart. Von Tannheim im Kreis Biberach haben sich daher an diesem Tag über fünfzig Pilger, bei herrlichem Wetter, auf den Weg über Buxheim, Memmingen nach Ottobeuren gemacht. Mit dem Motto „Nur Schritt für Schritt kommt man ans Ziel“ sind wir unter Leitung des Schrittmachers und Leiters der Pilgergruppe, Eugen Engler, Bürgermeister a.D. Und des Geistlichen Begleiters, Werner Redies, gestartet, zur nur drei Kilometer entfernten Marien Kapelle in Arlach, die ihresgleichen selbst unter oberschwäbischen Kapellen sucht; das will was heißen! Hier gab der Geistliche Leiter einen ersten Impuls, anknüpfend an einen Gedanken von Christian Morgenstern: „Es ist der Schritt, der erobert“. Dazu führte er aus: Auch so nur erreichen wir das „Vollalter Christi“, vorangetrieben von unserem guten Willen, erfüllt und ermutigt von der Gnade. Dazu gab der ehemalige Bischof der schwäbischen Diözese Rottenburg-Stuttgart einmal den Rat: „Bei diesem Wachstum ist es besser, einer stellt sich bescheidene praktische Ziele“, wie beim Pilgern, ergänzte Werner Redies.Danach ging es weiter bis Memmingen, leider war dort die evangelische Martinskirche noch in Renovation, dass die Gruppe dort nicht innehalten könnte, doch eine halbstündige Pilgerpause gab es inmitten dieser herrlichen Stadt.

Die Pilgergruppe ist zügig vorangekommen und zur Freude des Leiter gut beieinander geblieben. Eine Stunde vor dem Ziel, in einem Waldstück war nochmals ein Geistlicher Impuls, der zeigte, wie dieses „Schritt um Schritte“ auf das Leben des Heiligen Martin und seinen Lebensweg zutrifft. Ein Gebt zum Heiligen Martin hat den Pilgerwege vor Ottobeuren abgerundet. Dort wurde die Gruppe von Abt Johannes Schaber herzlich empfangen, der eine sehr anregende und zum Palmsonntag hinführende Kirchenerklärung gab. Ein gutes Vesper, bei noch herrlichem Sonnenschein, im Garten des Klostercafe rundete den Tag ab. 

Werner Redies, Eugen Engler

12.01.2017 – Bischof Fürst überreicht Achim Wicker als Zeichen der Anerkennung die Tourser Martinusmedaille im Bischofshaus

Vor kurzem wurde Achim Wicker von Bischof Dr. Gebhard Fürst die Martinusmedaille aus Tours überreicht. Der Bischof würdigte damit die Arbeit, die der Geschäfsführer der St. Martinus Gemeinschaft e.V. seit 2013 leistet und mit der er wesentlich die Entstehung des neuen europäischen Martinspilgerweges vom ungarischen Szombathely, – wo der Heilige Martin geboren wurde, – nach Tours in Frankreich vorangetrieben hat. Die neue Pilgerroute wurde von September bis November 2016 in 17 Etappen in Ungarn, Österreich, den deutschen Diözesen, Luxemburg und Frankreich eröffnet. Drüber hinaus hob Bischof Fürst hervor mit wie viel Engagement, Begeisterung und Fachkenntnis Wicker die St. Martinus-Gemeinschaft voranbringe und begleite. Ohne diese Engagement wären die vielen Projekte nicht nur rund um das Martinusjahr 2016 nicht möglich gewesen.Anlässlich des 1700jährigen Jubiläums liess die Bischofsstadt Tours silberne Gedenkmedaillen anfertigen, die jeweils durch eine Kennziffer einzigartig für die 1700 Jahre martinischen Europas stünden. In Tours mit dieser Idee in Kontakt gekommen, berichtete Bischof Fürst, wäre dies für ihn das richtige Zeichen der Anerkennung für die Arbeit Wickers gewesen., welche weit über das betriebliche Deputat hinausreiche. Besonders wichtig für den 2012 in der Diözese eröffneten Pilgerwege war Wickers Einsatz für die Kooperation mit Österreich und Bayern, nicht zuletzt konnte auch dort der Weg im Herbst feierlich eröffnet werden. Besonders das Know-how Achim Wickers als Dekanatsreferent, erleichterte die Arbeit im e.V. So gingen viele Initiativen auf ihn und Dekanatsreferenten zurück. Gerade daher sei es dem Bischof ein Anliegen gewesen nach Abschluss dieses Festjahres, auf den Organisator zu blicken und ihm zu danken.

Achim Wicker ist im Bischöfliche Ordinariat als Geschäftsführer der St. Martinus Gemeinschaft e.V. tätig und Dekanatsreferent und Geschäftsführer des Katholischen Dekanats Freudenstadt, zudem ist er im Katholischen Dekanat Balingen als Dekanatsreferent für den Prozess „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“ zuständig. Beheimatet ist er in Balingen, wo er in der Heilig Geist Gemeinde auch Kirchengemeinderat ist.

Constatin Weyrich/ Werner Redies

14.11.2016- Feierlicher Abschluss des Martinusjahres am 11.11.2016 in Weingarten

Bischof Dr. Fürst hatte zum Abschluss des Martinusjahres – der ein Abschluss mit Doppelpunkt ist, denn auch nach diesem feierlichen Festakt wird der heilige Martin, das betonte der Bischof, im Blickpunkt sein – zahlreiche Gäste eingeladen.In seiner Ansprache hob der Bischof die Bedeutung des Heiligen Martin für Europa hervor. Er bezeichnete ihn als Ikone, da viele Wesensmerkmale des Martin, so sein beispielhaftes Wirken gegenüber Armen, sein mutige Auftreten gegenüber den Mitbischöfen und den Römischen Kaisern, sein Bemühen um klare Erkenntnis und die Wahrheit für die Zukunft Europas sehr bedeutsam sein werden.

Der Festakt wurde musikalisch umrahmt durch Stefan Debeur. Oberbürgermeister Markus Ewald brachte zum Ausdruck, dass das Flüchtlingsprojekt auf dem Martinsberg eine enorme Auswirkung auf die Stadt und das weite Umland hatte. Nach einer Einspielung von zwei Szenen aus dem Film “ Sankt Martin – Soldat – Asket- Menschenfreund“ folgte eine Talkrunde: Aktionen im Martinsjahr. Hier wurde deutlich, dass, so wichtig die Hilfe für die Flüchtlinge ist, die Wohnraumproblematik auch für Alleinerziehende, sozial Schwache und natürlich für Obdachlose von großer Bedeutung ist und Lösungen rasch gefunden werden müssen.
Nach dem Festakt besuchte der Bischof das Martinsspiel auf dem Marktplatz unterhalb der Basilika. Dort warteten trotz kräftigem Regen hunderte von Kindern und Erwachsenen.
Sankt Martin – für Jung und Alt faszinierend nachgespielt
Die rauhe, kalte Wirklichkeit, die dem Bettler bei Amiens beinahe das Leben gekostet hätte, war auf dem Martinsplatz unterhalb der großen Martinsbasilika hautnah von vielen Kindern und Erwachsenen zu spüren. Im Spiel sind wichtige Stationen aus dem Leben des Heiligen vor den Augen der Kinder Wirklichkeit geworden. Hoch zu Ross ritt Martin als römischer Offizier auf den großen Platz und Hunderte von Menschen sangen ein Martinslied, begleitet von Bläsern. Der Reiter ritt im großen Bogen um den Bettler, offensichtlich wollte er wegsehen, doch es kam anders. Das Pferd machte einen Satz, war plötzlich ganz nah am Bettler und plötzlich ging das Wegsehen nicht mehr. Das Herz des Römischen Soldaten Martinus wurde angerührt, er hielt sein Pferd an, teilte seinen Mantel, gab das abgetrennte Stück dem frierenden Bettler und ritt weiter, um sein Nachtquartier aufzusuchen. Mitten auf dem Marktplatz schlief der Soldat Martin und träumte: Er sah Christus im Traum, angetan mit der Hälfte des Mantels, die er dem Bettler gegeben hatte. Als er aufwachte, legte er die Offizierskleidung ab und lebte streng asketisch als Mönch, fast einem Bettler gleich und doch ganz anders, mit Herz für die Menschen, die mit all ihre Sorgen zu Martin kamen.

Die Augen der Kinder wurden immer größer, da ein Gruppe von Ihnen, mit Lampen und Fackel ausgerüstet, sich aufmacht – sie stellten die Bürger von Tours dar – um Martin zu sich als Bischof zu holen. Doch als Martin das merkt, flieht er in einen Gänsestall. Lautes Gänsegeschnatter verriet jedoch Martin und sie machten ihn zu ihrem Bischof. Sie kleideten ihn mit einem festlichen Bischofsgewand und setzten ihm einen Bischofshut, eine Mitra, auf.

Die Kinder wurden noch mit Köstlichkeiten belohnt.

Die Bevölkerung war danach zu einem Festgottesdienst eingeladen an dem zu Beginn Kinder mit ihren Eltern teilnahmen. Die Chöre der Martinsgemeinden von Leutkirch, Wangen und der Chor der Basilika haben den Gottesdienst musikalisch gestaltet, zudem waren alle Martinsgemeinden des Dekanates vertreten und deren Pfarrer zelebrierten mit dem Bischof die Eucharistiefeier, der den Patron der Diözese als Orientierungsgestalt für die Gläubigen der Diözese und für viele Menschen gute Willens in Europa hervorhob.
Werner Redies

Bischof Dr. Gebhard Fürst bei seinem Festvortrag
Die große Rottenburger Martinsfahne

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Podiumsgespräch um Aktionen zum Martinsjahr

Der Martinusmantel im Bistum Mainz

Nachdem der Mantel aus der Diözese Sypeyer verabschiedet worden war, machte er sich auf den Weg zu dem Ort, an dem der Legende zufolge Martinus eingekerkert worden war, nach Worms. Neben Szombathely ist dies der zweite Ort auf der Mittelroute an dem sich Lebens- und Glaubensspuren des Heiligen treffen. Eine Feierstunde unter der Leitung von Ehrendomkapitular Schäfer begrüßte den Mantel in der Wormser Martinskirche. Diese ist an dem Ort gebaut worden, an dem sich die Einkerkerung infolge des Militäraustritts Martins zugetragen haben soll. Wie es der Zufall so will, wählte ein Bus mit Mainzer Pilgern die Feierstunde als Abschluss ihrer Wallfahrt. Neben zahlreichen Martinsdarstellungrstellungen erwartete die Pilger auch eine Martinsreliquie, die vor dem Altar aufgestellt worden war. Ein besonderes Highlight stellte noch ein Lied dar, im Mainzer Eigenteil des Gotteslobes ist unter Nummer 925 ein eigenes Martinsliedern aufgeführt, welches die Wormser Gemeinde anlässlich des Martinsjubilüums und des anstehendes Patroziniums noch um einige Strophen mit Bezug zu den Wormser Ereignissen erweiterte. Nach diesem so schömen Gottesdienst gab es für uns alle noch die Möglichkeit den Mantel und die Reliquie zu betrachten und dem Ehrendomkapitular Fragen zu stellen. Abgeschlossen wurden der schöne Tag bei der Möglichkeit zur Begenung bei Brezeln und Wein im Gemeindehaus. Ein schöner und ereignisreicher Tag ging zu Ende, der Mantel soll nun weiter nach Mainz reisen und sich dann auf den Weg zu einem weiteren historischen Martinsort machen. Vielen Dank allen, die diese Tage vorberietet hatten und uns so die vielen Erlebnisse und tollen Begegnungen ermöglichten.             Werner Redies und Constantin Weyrich

St. Martin Worms
Ehrendomkapitular Schäfer erläutert die Symbolik des Mantels. Zu seiner Linken der Mantel, zu seiner Rechten die Reliquie
Martinsdarstellung am Portal St. Martin
Der Mantelteiler in der Martinskirche

05.11.2016 – Martinusmantel auf dem Weg von Speyer nach Mainz

Auf seinem Weg durch die Diözese Speyer gelangte der schon reich gefüllte Mantel von Speyer über die Weinstraße und St. Martin nach Obrigheim-Colgenstein zur evangelischen Martinskirche. Die evangelische Pfarrerin, Astrid Waitschies und ihr katholischer Kollege, Martin Tiator, begrüßten die Gäste sehr herzlich und waren erfreut, dass ihr Ort für die Übergabe des Mantels ausgewählt worden war. Der Speyrer Domkapitular, Franz Vogelgesang, hat die Gäste, Domdekan Heinz Heckwolf, Herrn Prälat Werner Redies, den Geistlichen Beirat der Martinusgemeinschaft und deren zweiten Vorsitzenden, Constantin Weyrich willkommen geheißen sowie in die Feier eingeführt und den Weg des Mantels durch die Diözese Speyer geschildert. Prälat Redies von der Martinusgemeinschaft e.V., erklärte die Entstehung des Weges und hob seine Bedeutung für Europa hervor. Der Mainzer Domdekan Heinz Heckwolf leitete die Wort Gottes Feier. Vor der Mantelübergabe an den Mainzer Domdekan fügte Domkapitular Vogelsang noch die Speyrer „Wegmarke“ dem Mantel hinzu, die mit Steinchen vom herrlichen Speyrer Dom und Traubenkernen von Deidesheim sowie einer Beigabe der Caritas gefüllt wurde. Mit einem symbolischen Handschlag überreichte stellvertretend für Speyer der Domkapitular den Mantel an seinen Mainzer Kollegen zur Weiterreise durch das Bistum Mainz um über Trier, Luxembourg, Belgien nach Tours in Frankreich zu „pilgern“. Der Mantel hat nun bereits elf Diözesen, viele, viele freundliche und den heiligen Martin verehrende Menschen und schöne und meist auch sehr alte Martinskirchen gesehen. Nun wird er heute an eine historische Stätte kommen, die Wormser Martinskirche, die auf dem Gelände steht, wo das Verließ wahrscheinlich war, in dem der Heilige aus dem Herr ausscheiden wollte und sich den Zorn des Unterkaisers, Julian, zuzog.
Constantin Weyrich, Werner Redies

Prälat Redies überreicht dem Domdekan Heckwolf und Domkapitular Vogelgesang Pilgerkreuze

17.10.2016 – ARTE/ORF/BR – FILM zur europäischen Persönlichkeit MARTIN von TOURS

DOKU-DRAMA von Fritz KALTEIS: BR/ORF/ ARTEMETAFILM /TELLUXFILM – Deutschland 2016, 52 Min.

Kinder lernen Martin von Tours oft als den heiligen St. Martin kennen – doch der Mann, der seinen Mantel teilt, vollbringt noch weit mehr Wunder. Wie kaum eine andere Persönlichkeit hat Martin von Tours das europäische Geistesleben bis heute beeinflusst. 2016 jährt sich sein Geburtstag zum 1700 Mal. Grund genug, sein Leben durch einen Film zu würdigen. Doch „Sankt Martin – Soldat, Asket, Menschenfreund“ ist keine Biographie im herkömmlichen Sinn. Der Film untersucht die Konstruktion eines Heiligen neuen Typs an einem historischen Wendepunkt: Im vierten Jahrhundert wird das Christentum von einer Splittergruppe zur Staatsreligion. Erstmals hinterfragt sich diese Religion selbst und sucht nach einer Schärfung ihres Profils. Mit Martin wird ein Mann Bischof, der dieses neue Profil in Form strenger Askese verkörpert – und das kirchliche Establishment herausfordert. Unterstützt wurde er dabei von Propagandisten, die gezielt an der Festigung von Martins Ruf als Heiliger arbeiteten. Dies frühen „Spin-Doktoren“ treiben auch die Handlung der Dokumentation voran.

Um die Entstehung dieses Filmes habe ich mich mehre Jahre bemüht. Warum? Weil die Biografie des Sulpicius Severus über Martin von Tours über drei Jahrhunderte das am meisten gelesene Buch war und weil sein Name untrennbar mit der Entstehung Europas verbunden ist. Damals haben die Frankenkönige ganz auf Martin von Tours gesetzt. Alle neuen Gesetze und alle Vereidigungen wurden an seinem Beerdigungstag, dem 11. November, vorgenommen. Aufgrund des damaligen Eigenkirchenwesens haben die Frankenkönige ihre Herrschafr mit Martinskirchen ausgedehnt. Freilich sie haben Martin, der für Frieden und Versöhnung steht auch „missbraucht“ , den. Sie sind mit „seinem“ halben Mantel als Schutzzeichen in Kriege gezogen.

Martin ist eine Persönlichkeit, mit der sich im heutigen Europa zu beschäftigen der Mühe wert ist!

SENDEZEITEN

ARTE:  5. November 2016 um 20:15

ORF2 :    8. November 2016 um 22:30

ORF3:     9. November 2016 um 20:15

Vielleicht haben Sie Gelegenheit Freunde und Bekannte auf diesen Film und die Sendezeiten hinzuweisen.

Martin von Tours teilt seinen Mantel vor den Toren Amiens mit einem Bettler

Martin tauft seine Mutter
Das neue Hauptportal der Kathedrale von Szombathely

Werner Redies

05.10.2016 – Vom Regen zum ersten Schnee

Nicht auf dem Weg zu Maria im Schnee, sondern zur Magna Mater Austriae in Mariazell, doch da fiel auch schon der erste Schnee. Weihbischof Johannes ließ uns im Bus nochmals am tiefen spirituellen Wirken des heiligen Martin in Zeit, Welt und Kirche teilhaben und seine große Strahlkraft aufleben. Gleich mehre Bischöfe gingen aus dem Kloster Marmoutier hervor, die von seinem Geist geprägt waren.

Am Gnadenaltar in der Basilika feierten wir mit Weihbischof Johannes den Gottesdienst, dabei dürfte er die Mitra tragen, die Papst Benedikt bei seinem Besuch 2007 hier getragen hat. Danach beteten wir den Kreuzweg auf dem Kalvarienberg und änder waren beim Rosenkranz vor dem Gnadenaltar.

Untergebracht sind wir im Hotel Drei Hasen, das an das Dreifaltigkeitsfenster in Paderborn erinnert. Ein gute Abendessen hat den Tag schön abgerundet.
Zu Ihrer Information:

Ein Film zum Heiligen Martin, für den sich der Medienbischof, unser Bischof Dr. Gebhard Fürst, Christoph Kardinal Schönborn und Bischof Ägidius von der Diözese Eisenstadt sehr eingesetzt haben, wird im November von zwei Sendeanstalten ausgestrahlt.

Die Produktion von Metafilm und Tellux, unter der Regie von Martin Choroba, Drehbuch von Kalteis, an der mehre Wissenschaftler mitwirkten, wird am
5. November 2016 um 20:15 Uhr auf ARTE, am

8. November 2016 um 22:30 Uhr auf ORF2 und am

9. November 2016 um 20:15 Uhr auf ORF3 gesendet.
Der Film ist sehr zu empfehlen, er ist eine moderne Dokumentation.
Werner Redies

04.10.2016 – Von der romanischen Kirche in Jak pilgernd zum Martineum in Szombathely

Das Morgenlob war in der herrlichen ehemaligen Benediktinerkirche in Jak, am Tag des Heiligen Franziskus, der ja in seiner asketisch-spirituellen Ausrichtung mit dem heiligen Martin verwandt ist. Zuvor hatte der Pfarrer uns die Kirche kurz, aber sehr gut erklärt und uns noch teilhaben lassen am hohen musikalischen Niveau der Chöre vor Ort.Danach teilte sich die Pilgergruppe. Ein Teil besuchte ein Bauernhofmuseum in der Nähe von Szombathely, der andere Teil der Pilger machte sich zu Fuß sieben Kilometer auf zum Martineum. Da galt es gutes Schuhwerk zu haben und ebenso guten Regenschutz, zudem galt es ein Abenteuer zu bestehen. Vor drei Jahren hatte Bischof András eine neue Brücke eingeweiht, doch Hochwasser hatte sie bereits nach einem Jahr zunichte gemacht, daher galt es über zwei Dielen zu balancieren, doch zuvor einen schmierigen kleinen Hang hinabzukommen. Einige kräftige Männer verhinderten gefallene Frauen und Männer, trotzdem kam ein Mann zu Fall. Reichlich vom lehmigen Boden gezeichnet kamen die Pilger nach nach zwei Stunden beim Bus an. Es wären nochmals sieben Kilometer bis zum Martineum gewesen! Dort wartete Bischof Gebhard und der Diözesanadministrator von Szombathely auf uns und ein köstliches ungarisches Essen. Natürlich gab es auch freundliche Grußworte und Gastgeschenke von beiden Seiten. 

Danach war in der Kathedrale eine feierliche Eucharistiefeier mit Bischof Gebhard und Weihbischof Johannes in Konzelebration mit den mitgereisten sieben Priestern und Diakon Ebert zu Ehren des Dreifaltigen Gottes, für den der heilige Martin Zeugnis gegeben hat und mit Steinen in seiner panonischen Heimat und in ähnlicher Weise in Mailand vertrieben wurde. Musikalisch hat Domorganist Ruben Sturm den Gottesdienst an der Orgel begleitet.

Am Abend war ein großartiges Orgelkonzert vom Organisten des Rottenburger Domes. Dargeboten hat Ruben Sturm die Rottenburger Toccata eine Komposition von Najim Hakim. Außerdem spielte er Werke von Franz Liszt, Richard Wagner und B-A-C-H Fuge in es. Am Schluss noch eine eigene Improvisation zu „Sankt Martin, dir ist anvertraut“.

  • Werner Redies

04.10.2016 – Tag der Begegnung mit Donauschwaben und Caritaseinrichtungen

Zunächst waren wir in einer der schönsten Städte Ungarns mit ihrer herrlichen neugotischen Kirche. Dort wurden wir herzlich vom Ortspfarrer in Közeg und dem Pfarrer von St. Martin in Szombathely begrüßt.Von dort fuhren wir zu einem kleinen Dorf der Donauschwaben. In der Kirche sangen wir gemeinsam deutsche Marienlieder, wurden herzlich begrüßt und weil wir vor drei Jahren schon mit der Wallfahrt dort waren, eingeladen wieder zu kommen. Verköstigt wurden wir mit heimischen Köstlichkeiten.

Danach fuhren wir zum Geburtsort des heiligen Martin und feierten in der Kirche St. Martin mit unserem Weihbischof Johannes den Wallfahrtsgottesdienst. Pfarrer Schauermann erwartete uns bereits am Hauptportal und erteilte den Pilgersegen. Zu unserer Gruppe dazugestoßen war eine kleine Pilgergruppe aus der Erzdiözese Freiburg, unsere lieben badischen Nachbarn, die sich freuten uns zu begegnen wie auch wir.

Gleich danach gab es eine gute, würzige, ungarische Gulaschsuppe, die von der Caritas kredenzt wurde. Der Weg zum Speisesaal war mit reichlich gefüllten Marktständen gesäumt, sodass fast kein Durchkommen für die hungrigen Männer war. Die haben freilich nach dem Essen heimlich Wein und ungarische Salami gekauft. 

Zum Abschluss des Tagesprogramms wurden wir durch die schöne, historisch Stadt Szombathely geführt und durften die Einrichtungen der Caritas kennenlernen. Wir waren sehr beeindruckt von der effektiven und beherzten Arbeit mit Menschen vom Rand der Gesellschaft. 
Werner Redies

Innenraum der Kirche von Koezeg

Die Pilgergruppe vor der Kirche in Koezeg