20.09.2017 – Bilder von unterwegs

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19.08.2017 – Der Hl. Martin hat sich bemerkbar gemacht

Sprichwörter sind ein Stück Lebensweisheit. Am gestrigen Abend haben wir noch bedauert, dass unser Quartier noch Betriebsferien hat. Durch Zufall bin ich nochmals auf Bewertungen zum Übernachtungshaus gekommen und musste lesen, dass durch das hellhörige Haus man durch den Betrieb schon sehr stark in der Nachtruhe gestört ist.

Es gibt nichts Schlechtes, woran nicht etwas Gutes ist, dachte ich. Wie wahr die Sprichwörter doch sind.

In jeder Ortschaft in Frankreich ist jedes Rathaus mit Fahnen versehen. Früher sagte man bei Schlössern „hängt der Fetza hussa, ist der Lump drinna“. Hier trifft das Sprichwort bei den Rathäusern oft nicht zu.

Nachdem wir gestern noch die Präsenz vom Hl. Martin bemängelten, holte er uns heute zweimal zurück.

Aus einer geschlossenen Wolkendecke fing es plötzlich an zu regnen. In aller Eile wurde der Rucksatzschutz angebracht und der Poncho übergeworfen. Unser vorwurfsvoller Gedanke Richtung Hl. Martin war kaum ausgesprochen, hörte es gleich wieder auf. In der nächsten Ortschaft Saint-Épain entdeckten wir dann eine ganze Informationstafel zum Hl. Martin. Er ist doch präsent!

Die heutige Pilgertour war überwiegend auf harten Belägen. Nur die letzten 4-5 km dürften wir dann Wald- und Graswege gehen,doch das Gras war hoch und der Weg sehr uneben, da Traktoren und Wildschweine Ihr Unwesen trieben.Das heutige Tagesziel endete auf einem einsamen Bauernhof. Eine sehr freundliche Bäuerin begrüßte und versorgte uns gleich hervorragend mit Kuchen und wollte wissen, ob wir Protestanten oder Katholiken seien. Ihr Mann ist in einer Bruderschaft die zur Basilika gehört.

Mit rund 24 km Pilger-Strecke sind wir wieder ein schönes Stück näher an Tours herangekommen. Wir wären schon weiter, doch dem flotten Schritt von Eugen kann ich nicht lange folgen.

Eugen Engler und Werner Redies

18.09. 2017 – Am Abend in der Pizza Ranch

Wir pilgern derzeit kleine Tagestouren, Eugen würde leicht die dreifache Strecke zurücklegen zumal er heute vom heiligen Eugen bei der Kirchenfenster-Begegnung enorme Kraft verliehen bekam, ein Glück für mich, dass der heilige Martin für die Besserung meines rechten Fußes samt Knöchel gesorgt hat. Nun ein Foto könnte ich trotzdem von ihm machen. Das ist nicht einfach, denn er scheut die Kamera!  Morgen hoffe ich, dass wir wieder in der Domain Saint MARTIN             sind, denn es wird Zeit dass wir uns dem Ziel nähern.

Ohne Zensur von Eugen

Werner Redies