Archiv für den Monat April 2017

Über die Grenze: von Schwaigern nach Eppingen

Am Samstag, 08.04.2017 europäischer Pilgerstart auf dem Martinusweg von Schwaigern nach Eppingen. Die 1. Pilgergruppe nach der Eröffnung im Oktober 2016 die die Diözesangrenze in die Erzdiözese überschreitet. Bei schönem Wetter trafen sich 23 Menschen die jüngste Teilnehmerin war 8 Jahre  um 9.00 Uhr am Bahnhof in Schwaigern. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende der Martinusgemeinschaft ging die Pilgerschar nach St. Martin in Schwaigern. Hier wartete bereits Herr Pfarrer Schenk-Ziegler der uns mit einer kurzen Einführung  die Kirche erklärte. Mit einer kleinen Andacht und dem Pilgersegen machte sich die Gruppe  auf die 15 km Etappe nach Eppingen. Spurensucher waren wir auch in den spirituellen Teilen die uns auf die Karwoche einstimmen sollten. Die erste Pause um uns zu stärken war in Stetten. Nach 20 Minuten ging es weiter an Feldern und einem Pferdhof vorbei. Diejenigen die am Eröffnungstag der Mittelroute dabei waren dachten gerne an diesen Tag zurück als wir die Stelle passierten,  als  Bischof Gebhard Fürst seinem Kollegen Bischof Burger aus der Erzdiözese den Martinsmantel übergab. Von nun an ging es bergauf durch einen Wald bis zum nächsten Halt mit spirituellem Impuls. Weiter zum Kraichtalblick, von hier hat man bei klarer Sicht einen Blick bis in den Pfälzer Wald. Das Ziel hatten wir nun auch im Blick die Liebfrauenkirche in Eppingen, hier sollte das Pilgerziel sein. Pfarrer Tschacher und Barbara Gitzinger begrüßten die Pilger, die nun sehr gespannt Herrn Tschacher zuhörten, der uns eine kleine Kirchenführung in Wort und Bild gab. Das Singen und beten kam auch nicht zu kurz und die Vorsitzende dankte Herrn Pfarrer Tschacher und verabschiedete die Pilger. Barbara Gitzinger überreichte noch zahlreiche Pilgerschals. Ein schöner Pilgertag mit vielen Gesprächen und Eindrücken ging zu Ende.

Monika Bucherps1

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11.04.2017 – Im schwäbischen Oberland – gelungener Start ins Pilgerjahr 2017

Samstag vor Palmsonntag ist jährlich Pilgerstart. Von Tannheim im Kreis Biberach haben sich daher an diesem Tag über fünfzig Pilger, bei herrlichem Wetter, auf den Weg über Buxheim, Memmingen nach Ottobeuren gemacht. Mit dem Motto „Nur Schritt für Schritt kommt man ans Ziel“ sind wir unter Leitung des Schrittmachers und Leiters der Pilgergruppe, Eugen Engler, Bürgermeister a.D. Und des Geistlichen Begleiters, Werner Redies, gestartet, zur nur drei Kilometer entfernten Marien Kapelle in Arlach, die ihresgleichen selbst unter oberschwäbischen Kapellen sucht; das will was heißen! Hier gab der Geistliche Leiter einen ersten Impuls, anknüpfend an einen Gedanken von Christian Morgenstern: „Es ist der Schritt, der erobert“. Dazu führte er aus: Auch so nur erreichen wir das „Vollalter Christi“, vorangetrieben von unserem guten Willen, erfüllt und ermutigt von der Gnade. Dazu gab der ehemalige Bischof der schwäbischen Diözese Rottenburg-Stuttgart einmal den Rat: „Bei diesem Wachstum ist es besser, einer stellt sich bescheidene praktische Ziele“, wie beim Pilgern, ergänzte Werner Redies.Danach ging es weiter bis Memmingen, leider war dort die evangelische Martinskirche noch in Renovation, dass die Gruppe dort nicht innehalten könnte, doch eine halbstündige Pilgerpause gab es inmitten dieser herrlichen Stadt.

Die Pilgergruppe ist zügig vorangekommen und zur Freude des Leiter gut beieinander geblieben. Eine Stunde vor dem Ziel, in einem Waldstück war nochmals ein Geistlicher Impuls, der zeigte, wie dieses „Schritt um Schritte“ auf das Leben des Heiligen Martin und seinen Lebensweg zutrifft. Ein Gebt zum Heiligen Martin hat den Pilgerwege vor Ottobeuren abgerundet. Dort wurde die Gruppe von Abt Johannes Schaber herzlich empfangen, der eine sehr anregende und zum Palmsonntag hinführende Kirchenerklärung gab. Ein gutes Vesper, bei noch herrlichem Sonnenschein, im Garten des Klostercafe rundete den Tag ab. 

Werner Redies, Eugen Engler

Pilgerstart im Burgenland

Traditionell wird am Samstag vor dem Palmsonntag das Pilgerjahr begonnen.
Zum Auftakt der diesjährigen Saison pilgerten daher in der Diözese Eisenstadt über fünfzig Personen in der Begleitung von Generalvikar Martin Korpitsch bei herrlichem Sonnenschein ein Stück des burgenländischen Martinusweges.
Nach dem Pilgersegen durch Pfarrer Günther Kroiss in der Martinskirche in Donnerskirchen und einer Gebetsrast beim „Schauerkreuz“ in St. Georgen wurde in der Kapelle der Martinskaserne eine Andacht gehalten. Den Abschluss bildete eine hl. Messe im Martinsdom in Eisenstadt mit Dompfarrer P. Erich Bernhard COp.