10.09.2016 – Abschied und Annäherung

Der Martinusmantel hat heute das Leithagebirge überwunden und damit die Diözese Eisenstadt verlassen und ist wohlbehalten in der Martinskirche, in der Erzdiözese Wien angekommen. Mit erstaunlicher Kondition haben die Eisenstädter Pilger auf ihrer letzen Etappe Berg und Abstieg bewältigt und sind durstig in der „Wüste“, einer ehemaligen Eremitage der Karmeliten, angekommen. In der „Wüste“ kam es zum ersten Zusammentreffen zwischen den Eisenstädtern und Wienern Pilgern, hinzu kamen auch die Rottenburger Gäste, die schon in Donnerskirchen sich mit den Eisenstädtern getroffen hatten. Von der „Wüste“ pilgerten die Gruppen gemeinsam zur Martinskirche in Mannersdorf. Dort wurden sie vom Pfarrmoderator P. Albin Scheuch OSB, gemeinsam mit dem Generalvikar von Eisenstadt, Martin Korpitsch, und dem Bischofsvikar von Wien, P.

Petrus Hübner OCist, sowie von zahlreichen Gemeidemitglieder empfangen. Herzlich wurde die Delegation von Rottenburg begrüßt.

Die Liturgie zu Ehren des Heiligen Martin wurde sehr eindrucksvoll mit biblischen Texten und solchen aus dem Leben des Heiligen Martin und mit Wechselgesängen und Martinsliedern gestaltet.

Der geteilte Mantel, der schon zu Beginn des Gottesdienstes präsentiert wurde, hat große Aufmerksamkeit hervorgerufen. Dies erfuhr noch eine Steigerung als er während des Gottesdienstes übergeben wurde und von mir erklärt würde. Es war bei den Gottesdienstbesuchern spürbar, dass sie bei den jeweiligen Gestaltungselementen innerlich sehr stark mitgegangen sind. Offensichtlich handelt es sich bei diesem Werk um eine sehr gelungene Interpretation der Person des Heiligen Martinus, der aus Askese und Stille Kraft zum Zeugnis hatte und  zur Nachfolge anstiftete, dies hat Bischofsvikar Hübner in seiner Ansprache eindrucksvoll dargelegt.
Der Mantel nimmt nun seinen Weg weiter auf dem Martinusweg durch die Diözese Wien, danach weiter durch Österreich, Deutschland, Luxenburg, Belgien bis nach Tours in Frankreich. In der Liturgie hatte zuvor Josef Albrecht, ein Vorstandsmitglied des Martiunusvereines, die Entstehungsgeschichte dieses Martinus Pilger- und Kulturweges geschildert.

Beim anschließendenZusammensein im Gemeindehaus kam es zu vielen guten Gesprächen, hierzu haben die Martinuskipferl, die es jeweils zu teilen galt, das Ihre beigetragen. Es gab ein reges Interesse der Presse an der Veranstaltung.
Werner Redies, Josef Albrecht

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